Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Am Sonntag, den 1. Oktober, dem Erntedankfest, gestalteten die Kinder der Kindergärten Schwalbennest und Sternschnuppe den Gottesdienst mit. Kinder aus den Kindergärten
Pfarrer Boch begleitet die Kinder beim Lied "Danke" mit der Gitarre Zunächst sangen die Kinder ein Danklied, das Pfarrer Boch an der Gitarre begleitete.

Danach erzählten die Kinder in einem Lied, was geschieht, wenn der Sämann die Saat ausgebracht hat.
Sonne und Regen lassen die Saat aufgehen und das Getreide wachsen, das wir fürs Brotbacken brauchen.

 

Kinder zeigen wie der Sämann arbeitet
Sonne und Regen fällt auf das Feld die Saat ist aufgegangen
Auch das Gleichnis vom vierfachen Ackerfeld wurde in einem Lied und mit Bildern erzählt.
Kinder erzählen vom vierfachen Acker Pfarrer Boch ging in seiner Predigt auf dieses Gleichnis ein, das eigentlich eine traurige Geschichte ist, denn nur die Körner die auf die gute Ernde gefallen sind bringen eigentlich Frucht. Dies dann aber auf erstaunliche Weise. Aus einem Korn werden hundert Körner. Jesus sagt am Ende seiner Geschichte: "Wer Ohren hat zu hören, der höre".
Das gilt auch für uns, denn er vergleicht die Menschen mit einem Ackerboden. Bei den einen geht gehörtes zu dem einen Ohr rein und beim andern raus, bei manchen bleibt etwas hängen aber dann vergessen sie es wieder.
Aber auch ein noch so zartes Pflänzchen kann zu einer wunderbaren Frucht heranwachsen. Gott möchte, dass überall die Chance besteht, dass der Same wachsen kann.Jesu Wort kann verändern, das können wir am Beispiel von Zachäus sehen. Sein Wort kann Wunden heilen und es kann uns mit Leben und Hoffnung erfüllen. Gottes Wort hat die Kraft Getrenntes zu verbinden. Pfarrer Boch erinnerte daran, dass wir aus einer Quelle leben, egal was Bischöfe, Kardinäle oder der Papst sagen. Gottes Wort ist der gleiche Samen bei allen christlichen Religionen.
Wo Menschen sich von diesem Wort erfassen lassen, sind sie wie der gute Boden. Wenn wir Gott von ganzem Herzen vertrauen, wird Gottes Wort reichlich Frucht bringen. Diese Früchte sehen wir vielleicht nicht sofort, aber mit Geduld, wie in der Natur, gibt es auch eine Ernte.
Der Sämann hat seinen Samen verschwenderisch ausgestreut. Am Ende der Predigt wünschte Pfarrer Boch, dass es so auch bei uns sein soll. Alle sollen Gottes Wort hören und von seiner Liebe erfahren können.
Der Gottesdienst wurde auch vom Kirchenchor mit Liedbeiträgen bereichert.
           
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