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Vor 50 Jahren wurden Sonja und Walter
Grimm in der evangelischen Kirche von Pfarrer Maurer
getraut.
Er wählte den Trauspruch aus den Sprüchen
16 Vers 9:
"Des Menschen Herz erdenkt sich
seinen Weg; aber der Herr allein lenkt seinen Schritt."
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In guten und schweren Zeiten haben sie sich seitdem
die Treue gehalten. Gott war ihnen in dieser Zeit
auch treu und so hat Pfarrer Boch darauf hingewiesen,
dass dieser Dankgottesdienst im Namen des Vaters
und des Sohnes und des Heiligen Geistes gefeiert
wird.
50 Jahre sind eine lange Zeit. Seit damals ist
ein neues Jahrtausend angebrochen und vieles hat
sich verändert. Wenn wir auch heute eine
Währungsumstellung hinter uns haben, so sind
doch die Vorzeichen anders. Damals war der Krieg
erst wenige Jahre zu Ende und die Menschen wurden
von anderen Fragen umgetrieben als heute. Pfarrer
Boch erzählte, dass er im Vorgespräch
mit dem Jubelpaar gemerkt hat, wie lebendig die
Erinnerung an die vergangene Zeit bei den Beiden
ist.
An einem Montag haben sie sich kennengelernt und
Liebe hat sie vor den Traualtar geführt.
Es war mehr als Zufall dass Beide zusammenkamen.
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Menschen können viel planen und erdenken, aber
wir haben es nicht in der Hand wie unser Leben verläuft.
Wer im Namen Gottes gesegnet wird, hat damals wie heute
keinen Garantieschein für einen gelungenen Weg.
Das Ehepaar hat seine Verantwortung ernst genommen.
Es kommt darauf an, einander zu vertrauen, liebevoll
miteinander umzugehen und zu vergeben.
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Die Liebe heute ist eine andere als damals, es
ist kein Kribbeln im Bauch, sie ist reifer geworden.
Ein gemeinsamer Weg kann nur gelingen, wo Unterschiede
als Bereicherungen empfunden werden.
Ein gemeinsamer Weg kann nur gelingen wo ein Paar
erkennt, dass einer mitgeht, der himmlische Vater,
der in guten und schlechten Zeiten Richtungsgeber
für beide sein kann. Ohne ihn geht es in die
Irre, aber er drängt sich nicht auf. Er ist
da und wartet. |
Das Hochzeitspaar hat seinen Segen gespürt und gemerkt
wo Gott behutsam den Weg zeigte. Mit Gott kann man lernen
einander zu vergeben. Dazu ist es notwendig die Augen
offen zu halten und Richtungsanzeigen wahrzunehmen. Pfarrer
Boch wünschte dem Jubelpaar, dass sie ihr Leben auch
in Zukunft im Horizont der Liebe Gottes sehen. Der Weg
den Gott führt wird ein guter Weg, wie es auch der
Trauspruch aussagt. |
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| Die Sängerinnen und Sänger des Gesangvereins
Vorwärts haben mit ihrem Dirigenten die Feierstunde
musikalisch mitgestaltet. |
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