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| Am 20. September 2002 kamen Hedwig und
Herbert Roth sowie Familienangehörige und Freunde
in die Kirche um mit einem Dankgottesdienst ein goldenes
Ehejubiläum zu feiern. |
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Vor 50 Jahren hat Pfarrer Maurer
die Eheleute getraut. Gute und schwere Zeiten
haben sie seither gemeinsam erlebt und Gott hat
ihnen in dieser Zeit die Treue gehalten. Im Rückblick
kann man die Segensspuren sehen und darauf vertrauen,
dass Gott dem Paar auch in Zukunft zur Seite stehen
wird.
Pfarrer Boch stellte an den Anfang des Gottesdienstes
Verse aus Psalm 103: "Lobe den Herren meine
Seele".
Pfarrer Boch meinte, dass damals bestimmt Freude
den Tag bestimmte, denn beide hatten sich entschlossen
ihren Lebensweg gemeinsam zu gehen. Daneben gab
es aber sicher auch andere Gefühle: Was wird
uns begegnen, was wird die Zukunft uns bringen?
Damals wie heute kann keiner in die Zukunft blicken
und das junge Paar wußte nicht, ob sie einmal
die goldene Hochzeit feiern werden. Wir treffen
Entscheidungen und wissen oft nicht was daraus
wird. |
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Pfarrer Boch sagte, dass es für ein Paar gut ist,
wenn es seinen Lebensweg dem anvertraut, der die Zeit
in seinen Händen hält.
Der Trauspruch des Paares ist ein, für diesen Anlaß,
selten gebrauchter Vers aus Psalm 119: "Wende
dich zu mir und sei mir gnädig, wie du pflegst zu
tun denen, die deinen Namen lieben."
Darin kommt zum Ausdruck, welche Beziehung ein
junges Paar zu Gott haben kann. In manchen Situationen
meinen wir eine Gewißheit zu spüren, dass diese
Worte stimmen. Wenn alles gut geht, fällt es uns
leicht von Gottes Güte zu reden. Aber es gibt auch
Lebensabschnitte wo wir von Gott nichts spüren und
glauben Gott hat sich verabschiedet. Während 50 Jahren
ist nicht immer jeder Tag himmelblau. Es gibt Zeiten wo
man sich dem Schicksal ausgeliefert fühlt. |
Wenn wir es im Leben auch nicht immer wahrnehmen,
Gott steht uns zur Seite und richtet uns auf, wo
wir gefallen sind. Wer glaubt, kann bei Gott seine
Schuld abladen und Vergebung erfahren. Dies gilt
auch für die Jahre die noch vor uns liegen.
Wo Gott seinen Segen spricht, verspricht er bei
uns zu sein, in guten und bösen Tagen.
Wir können Gott beim Wort nehmen, er ist immer
nur ein Gebet weit entfernt.
Wir dürfen uns und unsere Lieben ihm anvertrauen.
Dies, so sagte Pfarrer Boch, ist eine Grundlage
auf der es sich gut leben läßt. |
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Jeder Tag ist ein Geschenk Gottes. Gott gibt es uns,
damit wir dies mit anderen teilen. Der Trauspruch soll
ermutigen, Gott jeden Tag neu Vertrauen zu schenken.
Pfarrer Boch wünschte dem Jubelpaar, dass sie dies
glauben können. Dann werden die Psalmworte zur Wahrheit
werden und das Ehepaar wird auch in der Zukunft Spuren
der Güte und Liebe Gottes finden. |
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| Am Ausgang überraschten die Landfrauen
das Jubelpaar mit zwei Liedern. |
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