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| Zwei Menschen haben sich gefunden. Miteinander
wollen sie durch's Leben gehen darum sind Caroline und
Andreas Bolz am 28.September 2002 in die Kirche gekommen,
um sich selbst und ihr gemeinsames Leben unter Gottes
Segen zu stellen. |
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Weil Gott dabei sein möchte, wenn zwei
Menschen ihren Lebensweg miteinander gehen in
gegenseitiger Liebe und im Glauben an den lebendigen
Gott, darum wird ein Traugottesdienst nicht in
unserem Namen, sondern
Im Namen des dreieinigen Gottes gefeiert. Darauf
wies Pfarrer Boch zu Beginn des Gottesdienstes
hin und las Verse aus Psalm 103: "Lobe den
Herren meine Seele, und was in mir ist, seinen
heiligen Namen!"
Gemeinsam das Leben zu meistern, das ist nicht
nur eine reizvolle und schöne Absicht, es
ist ebenso eine Aufgabe, die von Beiden ein gehöriges
Maß an Liebe zueinander, Achtung voreinander
und Verantwortung füreinander erfordert.
Der Trauspruch, den Pfarrer Boch auf den gemeinsamen
Weg mitgab, lässt etwas davon ahnen, warum
es gut ist, wenn zwei Menschen ihren Weg nicht
zu zweit alleine gehen, sondern Gott an ihrer
Seite haben. In Jesaja 41,10 steht:
"Fürchte dich
nicht, denn ich bin mit dir; weiche nicht, denn
ich bin dein Gott; ich stärke dich, ich helfe
dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand
meiner Gerechtigkeit."
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„Fürchte dich nicht...“, „weiche
nicht....“ – vielleicht denkt jetzt so mancher:
Das sind eigenartige Worte zum Beginn einer Ehe. Warum
sollte das Paar sich fürchten, heute an diesem
Festtag, heute am Tag ihrer Hochzeit?
Wäre es nicht besser von der Freude zu reden, von
der Liebe und von der Hoffnung?
Pfarrer Boch meinte, dass es in der Beziehung zweier
Menschen nicht immer nur Hochzeiten und schöne
Erlebnisse gibt. Gerade an einem Tag wie diesem, ist
es gut, wenn wir die rosarote Brille zwischendrin auch
einmal absetzen. Das Leben hat auch ganz andere Seiten.
Gott möchte die Eheleute an die Hand nehmen, um
ihnen den guten und richtigen Weg durch's Leben zu zeigen.
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ER ist ihnen nahe in Menschen, die ihnen als Freunde
begegnen, die ihnen Liebe und Vertrauen schenken;
Menschen, die ihnen auch einmal die Meinung sagen,
wenn Ihr die falsche Richtung eingeschlagen habt.
Gott er ihnen nahe in seinem Wort. Wenn Sie miteinander
in der Bibel lest, können sie seinen Willen
erkennen;
Und Gott ist ihnen nahe in seinem Heiligen Geist,
seiner Kraft, die in dem Paar wirken kann, wenn
sie sich ihm öffnen.
Fürchte dich nicht, - weiche nicht: auch die
innigste Liebe zueinander, auch der größte
berufliche Erfolg und die beste finanzielle Absicherung
können es nicht verhindern, dass Ereignisse
geschehen können, wodurch die Ehe, und das
gemeinsame Glück zweier Menschen bedroht oder
gefährdet wird.
Doch gerade da, wo so etwas geschieht, ist es gut,
wenn die beiden nicht vor den Problemen fliehen.
Wenn sie auch in Krisen aneinander festhalten. Noch
besser ist es aber, wenn sie nicht nur aneinander
festhalten, sondern, wenn sie beide in Gott einen
festen Halt haben. |

Vielfältige Glückwünsche
gab es auf dem Weg zur "Hochzeitskutsche" |
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"Ich bin dein Gott“ - heißt es. Nicht
irgendein Gott, nicht irgendeine höhere Macht, der
wir uns verbunden wissen, und auch kein höheres Wesen,
das letztlich alles irgendwie in den Händen hält.
Gott stellt sich vor als der, der Beide auf ihrem gemeinsamen
Weg begleiten will.
Er will dem Brautpaar schenken, was die Liebe braucht,
damit sie lebendig bleibt über die Jahre der Ehe.
Er will Mut machen, den Weg der Versöhnung zu gehen,
wenn sie aneinander schuldig geworden seid.
Pfarrer Boch wünsche dem Paar, daß sie ihre
Ehe im Vertrauen auf Gott gestalten können: "Vertraut
dem, was Gott Euch heute zusagt, schlagt ein in seine
Hand, die ER euch heute hinstreckt. Lebt Euer gemeinsames
Leben mit ihm und Ihr werdet es erfahren: Gott steht zu
dem was er verspricht:
Fürchte dich nicht, denn ich
bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott; ich
stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch
die rechte Hand meiner Gerechtigkeit." |
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