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| Am 1. März 2003 kamen Theresia und
Philip Falkenstein in unsere Kirche um das seltene Fest
der diamantenen Hochzeit zu feiern. |
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Den Festgottesdienst gestaltete Pfarrer
i.R. Albert Schneider aus Neureut.
Bei der Hochzeit vor 60 Jahren bekam das Paar den
Trautext aus Psalm 37 Vers 5 zugesprochen: Befiehl
dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's
wohlmachen. Pfarrer Schneider ging in
seiner Predigt auf die schwierigen Zeiten ein,
in denen sich das Paar das Jawort gab. Es ist
ein langer Weg der hinter ihnen liegt und manchmal
war dieser auch beschwerlich. Aber mit Gottes
Führung und unter seinem Segen konnten bis
heute zusammen diesen Weg gehen. |
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| Pfarrer Schneider überreichte auch
ein Glückwunschschreiben des Landesbischofs, Dr.
Ulrich Fischer. Auch er ging in seinem Schreiben auf die
lange Zeit ein, die das Paar miteinander erlebt hat. Freuden
und manches Leiden haben sie in dieser Zeit miteinander
geteilt und sind darüber auch miteinander alt geworden.
Bischof Fischer beschrieb dies mit einem Wort von Albert
Camus, der gesagt hat: "Einen Menschen zu lieben
heißt einwilligen, mit ihm alt zu werden." |
Dr. Fischer vermutete, dass das Jubelpaar am Tag
Ihrer diamantenen Hochzeit vor allem Dank empfinden
werden. Dank für die Freude, die Sie erlebt
haben; für die Liebe, die Sie sich gegenseitig
schenken konnten; Dank für alle Bewahrung in
Ängsten und Not, die Sie erfahren haben; Dank
gegenüber Gott. Denn er ist durch all die lieben
Menschen hindurch, denen wir vieles in unserem Leben
verdanken, letztlich der, dem wir unseren Dank abstatten.
Dazu ermuntert auch der Psalmbeter des Alten Testaments,
wenn er sagt: "Danket dem Herrn; denn er
ist freundlich,
und seine Güte währet ewiglich"
(Ps 106,1).
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Der Landesbischof wünschte dem Jubelpaar, dass
sie, besonders an diesem Tag, die Freundlichkeit und
Güte Gottes spüren mögen. Er wünschte
ihnen auch weiterhin Gottes Geleit.
Die Feier wurde musikalisch von Bläserinnen und
Bläsern des Musikvereins umrahmt. |
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