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| Am 25. September 2004 fand
die kirchliche Trauung von Marina und Peter Bechthold
statt. Familienangehörige, Freunde und Bekannte des
Paares versammelten sich in der Kirche, um an der Freude
dieses Tages teil zu haben. |
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Worte eines alten Gebetes sollen als Leitspruch
über dieser Ehe stehen. Im Psalm 40, Vers 12
steht:
"Herr du wollest deine
Barmherzigkeit von mir nicht wenden; lass deine
Güte und Treue allewege mich behüten!"
In diesem biblische Motto, das sich das Brautpaar
als Trauspruch gewählt hat, ist von Begriffen
die Rede, die in unserer heutigen Welt oft keine
Rolle mehr spielen. Barmherzigkeit und Güte
sind im Leben unserer Gesellschaft an vielen Stellen
der Härte gewichen. Treue ist für Viele
nur noch eine leere Worthülse.
Was wird aber aus unserer Welt wenn es keine Güte,
keine Barmherzigkeit und Treue mehr gibt und jeder
nur noch auf das achtet was ihm nützt, so fragte
Pfarrer in seiner Trauansprache.
Es ist gut, sich bewußt zu machen, dass diese
Werte nicht selbstverständlich sind und wir
Grund haben zu danken wo wir auf sie stoßen. |
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| In einer Ehe sind Werte wie Güte, Liebe und Treue
unerlässlich. Ohne sie wäre es nur eine nüchterne
Beziehung ohne Vertrauen und ohne Tiefe. Am Beginn einer
Ehe scheint die Liebe aber so groß, als könnte
sie alles besiegen. Die Liebe entwickelt sich aber nicht
immer geradlinig weiter. Dies hat auch schon das Brautpaar
erfahren, so wußte Pfarrer Boch zu berichten. Acht
Jahre ist es schon her, seit sie sich kennen gelernt haben. |
In dieser Zeit haben sie erlebt, dass die Liebe
manchmal ganz schön schwer zu leben ist. Eine
Zeit der Trennung hat aber gezeigt, dass beide zusammengehören.
Auch wenn in die Zukunft wie ein unbekanntes Land
vor ihnen liegt und die beiden Partner sehr verschieden
sind, wollen sie den Lebensweg gemeinsam gehen.
Dabei dürfen sie dem lebendigen Gott vertrauen,
er will an ihrer Seite gehen und ihrer Liebe immer
neue Kraft geben, das sagte Pfarrer Boch dem Paar
zu.
Das Vertrauen unter uns Menschen und das Vertrauen
zu Gott - der Glaube - haben viel gemeinsam. Vertrauen
und Glauben können wir nicht kaufen und beide
brauchen Nahrung um wachsen zu können. Erfahrungen
mit Menschen können Vertrauen wachsen lassen. |
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| Der Ort wo wir auf der Erde etwas von Gottes
Barmherzigkeit und Güte erfahren ist die Gemeinde.
Wir brauchen Menschen die uns Barmherzigkeit erweisen,
wo wir versagt haben. Wir brauchen einander, wo wir die
Hoffnung aufgeben wollen. Auch in der Ehe müssen
Vertrauen und Liebe gelebt werden, in guten und schlechten
Zeiten. |
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Gerade in schweren Zeiten wird es deutlich, dass
wir einen außerhalb der Zweisamkeit brauchen.
Dann wird es besonders deutlich, dass die Ehepartner
es nicht allein in der Hand haben, ob aus ihrer
Ehe etwas Gutes wird. Gott möchte, dass das
gemeinsame Leben gelingt, er hilft immer wieder
neue Schritte zu wagen und öffnet der Liebe
neue Horizonte. Die Güte die Gott uns schenkt,
hat Auswirkungen darauf wie wir mit anderen umgehen.
Diese Liebe wird Kreise ziehen. Wo einer die Hoffnung
verliert ist in der Ehe der Partner als Stütze
da.
Pfarrer Boch wünschte dem Brautpaar, dass ihr
Trauspruch zu einer lebendigen Erfahrung für
sie wird und dass Gott sie in seiner Barmherzigkeit
und Güte bewahren wird.
Das Geschenk der Kirchengemeinde, die Traubibel,
enthält an vielen Stellen Worte die von Gottes
Liebe und Güte erzählen und Hilfestellung
in verschiedenen Lebenslagen geben. So gibt ihr
Titel den Inhalt in Kurzform wieder: Hoffnung für
Alle. Pfarrer Boch gab dem Paar den Rat, aus dieser
Hoffnungsquelle zu schöpfen. |
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