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| Am Samstag, den 17. Juli 2004, wurde Heike
und Carsten Haller in der Pauluskirche in Ettlingen von
Pfarrer Boch getraut. Carsten wohnte früher in Liedolsheim
und war engagierter Mitarbeiter in der Jugendarbeit des
CVJM. |
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Am Tag zuvor hatte das Brautpaar auf dem Standesamt
vor dem Gesetz ihre Ehe geschlossen. Nun baten
sie in einem Traugottesdienst Gott um seinen Segen
für den gemeinsamen Lebensweg.
Gottes Liebe ist es, die aller menschlichen Liebe
vorangeht. So können die Eheleute darauf
vertrauen, dass Gott immer nur ein Gebet weit
entfernt ist.
Als Trauspruch für den gemeinsamen Lebensweg
wählte das Paar den Vers 13 aus 1. Korinther
13: |
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| "Auch wenn alles einmal aufhört
- Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden
immer bleiben: doch am höchsten steht die Liebe." |
Bei einer Hochzeit wird viel von Wegen geredet
und das ist auch richtig, so meinte Pfarrer Boch.
Zwei Menschen sind in Zukunft gemeinsam unterwegs
auf dem Weg des Lebens. Wo zwei zusammen gehen,
kommen sie sich näher und verbinden Erinnerungen
bei besonderen Wegzeichen. So fing die Liebe bei
Carsten und Heike auch auf Spaziergängen nach
der Arbeit an und den Heiratsantrag machte er seiner
Auserwählten am Ort des ersten Kusses, so wußte
Pfarrer Boch zu berichten.
In den fast vier Jahren seit sich die Beiden kennenlernten,
haben sie erkannt, dass sie sich gut ergänzen.
Es ist ein großes Glück wenn zwei Menschen
sich finden und bereit sind, sich auf mehr als nur
eine Freundschaft auf Zeit einzulassen. |
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| Wo aber aus zwei Wegen einer wird, wird es spannend.
Es kommt dann auch darauf an wie wir teilen können.
Pfarrer Boch machte dies in seiner Predigt am Beispiel
des 1. Teils vom Film "Herr der Ringe" deutlich.
Die Gefährten wollen eine große Aufgabe gemeinsam
meistern. Dies ist nur möglich, wenn sie die verschiedenen
Ansichten verknüpfen und trotz aller Unterschiede
aneinander festhalten. Dabei muss die Zielrichtung aufeinander
abgestimmt werden. Nur so kann ein neues Ganzes entstehen. |
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Schnell ist eine Ehe vor dem Standesamt geschlossen,
aber damit eine neue Einheit entstehen kann braucht
es Zeit.
Pfarrer Boch wünschte dem Paar, dass sie dabei,
wie im Trauspruch ausgesagt, immer am Glauben, der
Hoffnung und der Liebe festhalten. Dabei ist nicht
der Glaube an irgend ein höheres Wesen gemeint.
Paulus, der Verfasser dieser Verse, spricht hier
vom Glauben an den lebendigen Gott, der versprochen
hat, mit uns Menschen zu sein, bis ans Ende der
Welt.
Dazu gesellt sich die Hoffnung, die hilft auch nach
Krisen wieder Neues miteinander zu wagen.
Der Tod steht nicht immer nur am Ende eines Lebens.
Wenn Ehepartner nach Streitigkeiten nicht mehr miteinander
reden ist er ihr Begleiter und sie gehen den Weg
nur noch nebeneinander her. Wer die Hoffnung da
nicht aufgibt und an der Liebe festhält kann
immer wieder einen gangbaren Weg erreichen.
Die Quelle dieser Liebe finden Ehepartner nicht
in sich selbst. Wer in Gottes Nähe bleibt,
dem steht er auch helfend zur Seite. Gott drängt
sich dabei nicht auf, aber wer seinem Beistand einwilligt
und ihm vertraut, wird erleben, wie er aus dieser
Quelle immer wieder schöpfen kann. |
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| Pfarrer Boch forderte das Brautpaar auf, der Liebe Gottes
zu Vertrauen, dann können sie auch in vielen Jahren
als älteres Ehepaar diese Liebe spüren und erfahren
was ihr Trauspruch aussagt. |
Freunde des Paares bereicherten den Gottesdienst
mit Musikbeiträgen. So sangen Freunde der
Braut das Lied "hand to hand", die auch
den Ausgang des Gottesdienstes mit Gesang und
Posaunenklängen musikalisch ausschmückten.
Ein kleiner Chor aus Liedolsheim griff die Thematik
des Trauspruch's im Lied "Wie wir miteinander
reden" auf, das in den einzelnen Versen von
der Hoffnung spricht, dass auch in verschiedenen
Lebenssituationen die Liebe, die uns Gott zum
Leben schenkt, sichtbar werden soll.
Freunde aus nah und fern wünschten dem Brautpaar
nach dem Festgottesdienst noch mach Gutes. Und
viele Freunde , die nicht zur Hochzeit kommen
konnten, wünschen Heike und Carsten aus Liedolsheim
Gottes Segen. |
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