|
|
| " Das ist ein köstlich Ding, dem HERRN danken
und lobsingen deinem Namen, du Höchster" mit
diesen Worten aus Psalm 92 begrüßte Pfarrer
Boch am 11. September 2004 Erna und Hans Werner Hörner
in der Kirche. Sie waren zusammen, aus Anlaß ihrer
Goldenen Hochzeit, mit Kindern, Enkeln und Urenkeln gekommen
um Gott für seine Begleitung auf dem gemeinsamen
Weg zu danken und um seinen Segen für die Zukunft
zu bitten. |
 |
50 Jahre sind eine lange Zeit. Pfarrer Boch
weckte Erinnerungen als er fragte, wer von den
Anwesenden dabei war, als das Jubelpaar von Pfarrer
Feil in Hochstetten getraut wurde.
Damals gab dieser ihnen einen Vers aus dem Kolosserbrief
als Trauspruch mit auf den Weg:
"Alles was ihr tut
mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen
des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch
ihn."
Getan haben sie viel in diesem halben Jahrhundert,
so mutmaßte Pfarrer Boch. Nicht nur in der
Landwirtschaft und im Beruf auch eine Familie
mit 3 Kindern war zu versorgen. Die Jugendjahre
sind vorbei, aber Pfarrer Boch wusste, dass es
bei dem Paar, als es damals 23jährig heiratete
2 Jahre zuvor auf der Kirchweih "gefunkt"
hat. Bald war ihnen klar, dass sie zusammen bleiben
wollen. Nun liegen 50 Jahre dazwischen in denen
sie Schönes erlebten aber auch Schweres ertragen
mussten.
Im Nachhinein kann aber auch mit schweren Zeiten
positiv Erlebtes verbunden sein. Wenn Menschen
heute nicht mehr unter uns sind, so gibt es Erinnerungen
die an so einem Tag besonders wirken.
|
|
| Der Trauspruch stellt das ganze Leben in den Horizont
des Glaubens. Segen und Geleit wurden dem Paar damals
zugesprochen. Wenn wir aufgefordert sind Gott zu fragen
was sein Wille ist, dann nicht aus Druck sondern aus Dankbarkeit,
weil er viel für uns getan hat. In Jesus Christus
hat uns Gott von aller Schuld befreit. |
Vor 50 Jahren hat das Jubelpaar Gott gelobt die
Treue zu halten. Gott hat sie in dieser Zeit begleitet,
auch da wo der Weg steil und mühsam war. Pfarrer
Boch ermutigte dazu weiterhin Gutes zu genießen
und wünschte Kraft um Schweres zu bewältigen.
Gott umhüllt uns täglich mit seiner Güte
und schenkt immer wieder die Chance zu einem neuen
Anfang. Dies ist in jeder Ehe wichtig.
Gott umhüllt uns auch da, wo wir meinen wir
hätten uns weit von ihm entfernt. Der Weg zu
ihm ist immer gleich weit, er ist nur ein Gebet
entfernt. |
 |
|
| Pfarrer Boch wünschte dem Jubelpaar, dass sie gute
und schlechte Erinnerungen im Horizont der Liebe Gottes
sehen können und er ihnen noch viele gute Jahre schenken
möge. |
 |
Pfarrer Boch überbrachte auch die Glückwünsche
des Landesbischofs. Darin wurde das Paar mit Worten
des Propheten Jesaja gegrüßt: "Auch
bis in euer Alter bin ich derselbe, und ich will
euch tragen, bis ihr grau werdet. Ich habe es getan;
ich will heben und tragen und erretten."
Er wünschte dem Ehepaar, dass sie sich auch
im Alter von Gott getragen wissen und seinen Segen
erfahren mögen. Der Schwiegersohn des Goldhochzeitspaares
trug mit zwei Musikbeiträgen, darunter das
Lied: "Nun danket alle Gott!", zum feierlichen
Rahmen des Festgottesdienstes bei.
Die Lieder "Lobe den Herrn meine Seele"
und "O Gott, du frommer Gott" wurden
vom Kirchenchor vorgetragen. |
|
| Der Choral "Großer Gott wir
loben dich" erklang am Ende des Festgottesdienstes. |
|
|
|