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| Am Donnerstag, den 18. März 2004, waren Elisabeth
und Egon Wächter mit der Familie und Freunden in
die Kirche gekommen um in einem Dankgottesdienst das Fest
der goldenen Hochzeit zu feiern. |
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Das Eingangslied sang die Gemeinde: Bis hierher
hat mich Gott gebracht durch seine große
Güte, bis hierher hat er Tag und Nacht bewahrt
Herz und Gemüte, bis hierher hat er mich
geleit, bis hierher hat er mich erfreut, bis hierher
mir geholfen.
Pfarrer Boch begrüßte die Festgemeinde
mit Worten aus Psalm 92: " Das ist ein köstlich
Ding, dem HERRN danken und lobsingen deinem Namen,
du Höchster,
des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit
verkündigen."
Goldene Hochzeit dürfen die Beiden an einem
ebenso sonnigen Tag wie vor 50 Jahren feiern,
das wußte Pfarrer Boch vom Jubelpaar.
Damals wurden sie von Pfarrer Maurer getraut und
sind seither gemeinsam auf dem Weg des Lebens
unterwegs. In all den Jahren hat sie der lebendige
Gott begleitet und dabei gab es gute und beschwerliche
Zeiten. Aus Dankbarkeit sind sie nach diesen langen
Jahren in die Kirche gekommen um den Segen für
die vor ihnen liegende Zeit zu erbitten.
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Die Schriftlesung zu Beginn des Gottesdienstes steht
im Brief des Paulus an die Philipper. Dort wird von der
Freude berichtet die Menschen ergreift, die zu Jesus gehören:
Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der
Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe
und Barmherzigkeit, so macht meine Freude dadurch vollkommen,
daß ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig
und einträchtig seid. Tut nichts aus Eigennutz oder
um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den
andern höher als sich selbst, und ein jeder sehe
nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern
dient. Seid so unter euch gesinnt, wie es auch der Gemeinschaft
in Christus Jesus entspricht. |
Wer sich aufmacht einen neuen Weg
zu gehen, der macht sich Gedanken darüber wohin
er geht und was er unterwegs braucht. Je länger
eine Reise dauert um so genauer muss alles geplant
werden und dennoch muss man immer mit Unvorhersehbarem
rechnen.
Das Bild der Reise birgt nicht nur Anklänge
zur früheren Tätigkeit von Herrn Wächter,
er war bei der Bahn beschäftigt. Pfarrer Boch
brachte dieses Bild mit dem Trauspruch in Verbindung,
der dem Paar vor 50 Jahren zugesprochen wurde:
"Weise mir, HERR, deinen Weg, daß ich
wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei
dem einen, daß ich deinen Namen fürchte." |
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| Damals hat ein neuer gemeinsamer Weg begonnen. Sie haben
eine Familie gegründet, Kinder erzogen bis diese
eigene Wege einschlugen. Heute können sie zurückschauen
und auch nach vorne blicken. Es ist gut von Zeit zu Zeit
inne zu halten und mit dem Weggefährten zu bedenken
was erreicht wurde und welche Stationen passiert wurden,
so meinte Pfarrer Boch. Dem Jubelpaar ist die Dankbarkeit
und Zufriedenheit ein wichtiges Anliegen. Bis heute sind
sie in Liebe miteinander verbunden und haben ihre Ehe
bewahrt. |
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Der Blick in die Zukunft beinhaltet auch ein gutes
Maß an Unsicherheit und vielleicht auch Angst.
Beide mussten schon Zeiten von Krankheit durchstehen,
da kann man schon bange fragen. Was wird die Zukunft
bringen? Pfarrer Boch erinnerte daran, dass wir
in solchen Zeiten nicht allein sind. Wo wir unser
Leben im Horizont der Gegenwart Gottes leben, bekommt
es eine andere Qualität. Der Blick in die Zukunft
kann, trotz aller Unwägbarkeiten, hoffnungsvoll
sein. Pfarrer Boch wünschte dem Jubelpaar,
dass ihnen ihr Vertrauen in Gott Hoffnung auf eine
gute Zeit gibt und sie Mut und Kraft schöpfen,
das Anstehende zu bewältigen.
Gottvertrauen recht verstehen bedeutet anzunehmen,
dass es Grenzen gibt und wir nicht alles in der
Hand haben. Der Trauspruch von einst hat nichts
an Aktualität verloren. Pfarrer Boch wünschte
dem Paar, dass sie auch in Zukunft ihren Lebensweg
Gott anvertrauen und die Freude über diesen
Tag noch lange anhalten möge und hineinwirkt
in die Zukunft. |
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Pfarrer Boch überreichte einen Brief
mit Glückwünschen des Landesbischofs.
Der Kirchenchor bereicherte die Feierstunde mit Liedbeiträgen. |
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