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| In einer weißen Limousine fuhren
die Eheleute Elfriede und Egon Hofmann am 12. November
2005 zur Feier ihrer goldenen Hochzeit zur Kirche. Im
Turm der Kirche konnten sie dann viele Freunde und Verwandte
begrüßen, die mit ihnen einen Dankgottesdienst
feierten. |
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"Das ist ein köstlich Ding,
dem HERRN danken und lobsingen deinem Namen, du
Höchster", mit Worten aus Psalm 92 begrüßte
Pfarrer Boch die Festgemeinde.
Vor 50 Jahren hatte sich das Jubelpaar vor dem Altar
in der Kirche in Hochstetten Treue versprochen und
um Gottes Segen für den gemeinsamen Lebensweg
gebeten. Am Tag ihrer goldenen Hochzeit brachten
sie Gott ihren Dank dafür, dass Gott es wahr
gemacht hat, sie in dieser Zeit zu begleiten.
Das ist ein Grund zur Freude und davon sprach auch
der Bibeltext aus dem Philipperbrief, den Pfarrer
Boch als Lesung ausgesucht hatte:
Freuet euch in dem Herrn allerwege, und abermals
sage ich: Freuet euch! Eure Güte laßt
kund sein allen Menschen! |
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| Der Herr ist nahe! Sorgt euch um
nichts, sondern in allen Dingen laßt eure Bitten
in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden!
Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft,
bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. |
| Der Gesangverein
Einigkeit aus Hochstetten bereicherte die Feierstunde
mit Liedbeiträgen wie "Jubilate"
und "Ich bete an die Macht der Liebe".
50 Jahre verheiratet zu sein ist eine lange Zeit.
Das Paar ist den Weg zusammen gegangen auch wenn
es bestimmt nicht immer goldene Jahre waren, so
meinte Pfarrer Boch.
Scheinbar leicht hatte es sich Vikar Schare gemacht,
der damals das Paar traute. Beide Konfirmandensprüche
hatte er zum Trautext zusammengefügt. Heute
kann man sehen, wie gut geeignet diese Verse waren.
In Zefania 3,17 und 1.Tim 6,11 steht:
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"Denn der HERR, dein Gott, ist
bei dir, ein starker Heiland. Er wird sich über dich
freuen und dir freundlich sein, er wird dir vergeben in
seiner Liebe und wird über dich mit Jauchzen fröhlich
sein."
"Jage aber nach der Gerechtigkeit, der Frömmigkeit,
dem Glauben, der Liebe, der Geduld, der Sanftmut!" |
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Seitdem hat sich vieles getan. Zwei Kinder wurden
dem Paar geschenkt und auf den Enkel sind sie sichtbar
stolz.
Im Rückblick kann das Paar erkennen wo die
Worte des Trautextes Wirklichkeit geworden sind.
Und dieser Zuspruch von damals hat bis heute nichts
an Gültigkeit verloren. Hinter der Aufforderung
dieser Verse steht die Gewißheit, dass Menschen
die sich an Jesus orientieren, reich werden, auch
wenn sie auf manches verzichten.
Wo ein Mensch auf Gottes Liebe mit seiner Liebe
antwortet, kann sein Leben neu beginnen und ein
neues Ziel bekommen.
Tage wie dieser sind wichtig, denn an ihnen blickt
man zurück. |
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| So können wir erkennen, wo Gott uns begleitet hat.
Pfarrer Boch wünschte dem Jubelpaar, dass sie ihre
Tage im Horizont der Liebe Gottes sehen können. Möge
der liebende Vater im Himmel ihnen noch viele gemeinsame
Tage schenken. |
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