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| In einem ökumenischen
Traugottesdienst sagten Anke und Marco Zöller am
11. Juni 2005 in der evangelischen Kirche vor Gott und
der versammelten Gemeinde "Ja" zueinander. |
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Das Gemeindelied "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren"
eröffnete den Festgottesdienst. Pfarrer Boch
freute sich darüber, dass zwei Menschen sich
zueinander bekennen und um Gottes Segen für
den gemeinsamen Lebensweg bitten wollten.
Der Trauspruch, der das Paar in ihrem gemeinsamen
Leben begleiten soll, steht in Psalm 36, Vers
10. Pfarrer Boch las den Vers im Zusammenhang:
HERR, deine Güte reicht, so weit der Himmel
ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
Deine Gerechtigkeit steht wie die Berge Gottes
und dein Recht wie die große Tiefe. HERR,
du hilfst Menschen und Tieren. Wie köstlich
ist deine Güte, Gott, daß Menschenkinder
unter dem Schatten deiner Flügel Zuflucht
haben!
Sie werden satt von den reichen Gütern deines
Hauses, und du tränkst sie mit Wonne wie
mit einem Strom.
Denn bei dir ist die Quelle
des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das
Licht.
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| In seiner Ansprache berichtete Pfarrer Huber von einem
Ehepaar das ihn vor einigen Wochen sprechen wollte, weil
sie Probleme hatten. Es stellte sich heraus, dass Entscheidungen,
die auch den Partner betrafen, oft ohne Absprache getroffen
wurden. Keiner wollte von den eigenen Forderungen Abstriche
machen. |
Pfarrer Huber erzählte daraufhin wie bei
Gott Kommunikation geschieht. Gott ist dreifaltig:
Vater, Sohn und Heiliger Geist.
Der Vater teilt sich dem Sohn mit und der Sohn
kann den Plan annehmen, denn der Vater entscheidet
aus Liebe. Dabei geht der Vater das Risiko ein,
dass der Sohn seine Liebe missbraucht, was aber
nicht geschieht. Der Heilige Geist ist der Übermittler
der Liebe in ihrer ganzen Fülle.
Jesus Christus kam im Auftrag des Vaters zu uns.
Er hat uns die Liebe des Vaters begreifbar gemacht
und des Vaters Vorsehung bis ans Kreuz angenommen.
Gott gibt uns alles, ob es ihm gedankt wird oder
nicht. So wird das Wesen der Liebe in Gott sichtbar. |
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| So soll der Trauspruch erhellen, was Gott uns geben
will. Liebe die sich verschenkt ohne weniger zu werden.
Was ich aus Liebe aufgebe, wird nicht zum Verzicht. Was
ich aus Liebe gebe, ist nicht Verlust, sondern Gewinn. |
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Der Psalmvers ist eingebettet in ein Lied Davids,
das auch die bösen Seiten des Menschen kennt.
Der Sänger spricht sich Mut zu, denn er kennt
die Quelle des Lebens. Er weiß, Gott beschützt
die, die treu und gerecht sind.
Pfarrer Huber wünschte dem Brautpaar, dass
sie Gott die Treue halten. Gott will ihnen Geborgenheit
und Hilfe geben.
Pfarrer Huber sprach dem Brautpaar die Versicherung
zu: Anke und Marco, fürchtet euch nicht wie
Gott zu lieben und euch einander so zu schenken,
denn in seinem Licht dürft ihr das Leben
schauen.
Freundinnen des Brautpaares bereicherten den
Gottesdienst mit dem Liedbeitrag: Amazing grace.
Außerdem war ihr Freund Frank aus Berlin
als Überraschungsgast gekommen um zwei Lieder
vorzutragen. Mit -Tausendmal möcht ich dich
küssen- und -Somewhere- erfreute er die Eheleute. |
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Es gibt einen Ort für uns, wo Friede und
Ruhe und Luft der Freiheit auf uns wartet. Auf
die Suche nach dem Ort und dem Weg zu vergeben,
von dem das Lied auch erzählt, ging Pfarrer
Boch bei der Übergabe des Geschenkes der
Kirchengemeinden ein. In der Traubibel kann man
neue Wege suchen und finden. Er wünschte
dem Paar, dass sie von dieser Lektüre reichlich
Gebrauch machen.
Nach dem Gottesdienst wurde das Ehepaar von Freundinnen
der Braut erwartete, die zahlreiche Überraschungen
vorbereitet hatten, bevor sie im Chevrolet wegfuhren. |
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