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Eine kleine Festgemeinde war am
Vorabend des 5. Sonntags nach dem Dreieinigkeitsfestes,
dem 15. Juli 2006 in die Kirche gekommen um die kirchliche
Trauung von Norbert und Anja Finger
und die Taufe der Tochter Mia-Sophie zu feiern. |
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Für den gemeinsamen Lebensweg hatte das
Paar die Aussage Noomis aus Rut 1, Vers 16 gewählt:
"Wo du hingehst, da will
ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich
auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist
mein Gott."
Damals sagte diese Worte eine Schwiegertochter
zu ihrer Schwiegermutter, aber auch auch für
eine Ehe können sie ein gutes Motto sein.
Beide Lebenswege sollen in der Zukunft nicht mehr
getrennt, sondern zusammen verlaufen. Auch wenn
jeder weiterhin eigene Interessen verfolgen kann,
so werden in einer Ehe wichtige Entscheidungen
gemeinsam getroffen und Freude und Leid gemeinsam
getragen. Das Leben wird in der gleichen Richtung
verlaufen. |
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Für das Töchterchen Mia-Sophie haben die
Eltern als Taufspruch ein Bibelwort gewählt, das
davon erzählt, dass Gott uns in der Taufe und im
Glauben ein neues Leben schenkt. So heißt es in
Jesaja 43, Vers 1:
"Fürche dich nicht,
denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem
Namen gerufen, du bist mein!"
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Gott ruft auch Mia-Sophie beim Namen. Er kennt
jeden und jede Einzelne, auch wenn wir im unendlichen
Universum kleine Geschöpfe sind. Das ist schwer
zu begreifen, aber im Glauben bekommen wir eine
Ahnung davon, wie Gott uns liebt und möchte,
dass das Leben seiner Kinder einen guten Verlauf
nimmt.
Gott begleitet gern, wenn ein Mensch dies möchte.
Dann kann auch erlebt werden was es heißt
- "Fürchte dich nicht".
Gottes Sohn, Jesus Christus, kam auf die Erde um
uns von Schuld zu befreien. Ihm dürfen wir
unsere Ängste und Zweifel anvertrauen und erleben
wie neues Leben in uns Raum gewinnen kann.
Pfarrer Boch gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass
auch Mia-Sophie diesen Weg für sich finden
wird. |
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Ihre Eltern, ihre Patin Constanze
Meinzer, und Menschen in der Kirchengemeinde wollen
ihr dabei helfen, dass sie Gottes Liebe erfahren kann
und gerne ihren himmlischen Vater als Begleiter auf
dem Lebensweg annimmt. |
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