Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Mit einem Feuerwehrauto kamen Stephanie und Bodo Göbelbecker am 2. September 2006 vor die evangelische Kirche in Liedolsheim gefahren. Dort wurden sie von Pfarrer Huber und Pfarrer Boch am Eingang begrüßt.
Begrüßung am Eingang

Kennengelernt hatte sich das Brautpaar schon vor einigen Jahren am Arbeitsplatz. Dass sie zusammen-gehören erkannten sie dann vor 6 Jahren auf der Geburtstagsfeier einer Kollegin. Das hatten sie in einem Vorgespräch Pfarrer Boch verraten, der in seiner Trauansprache auch die zurückliegenden Jahre erwähnte.

Zwei Tage zuvor hatte das Ehepaar schon auf dem Standesamt ihr JA zueinander gesagt. Nun erbaten sie in einem ökumenischen Gottesdienst um Gottes Segen für den gemeinsamen Lebensweg.

Vers 7 aus dem 15. Kapitel des Römerbriefes soll sie auf ihrem gemeinsamen Weg begleiten:

"Nehmet einander an, gleichwie Christus uns hat angenommen, zur Ehre Gottes."
An solch einem Festtag erhält das Hochzeitspaar viele Glückwünsche. Doch alle guten Wünsche entbinden nicht von der Aufgabe, das gemeinsame Miteinander zu gestalten. Beide tragen jetzt den gleichen Familiennamen und sind dennoch nicht gleich. Es ist spannend das Andere im Partner zu entdecken. Auf der langen Wegstrecke des Lebens kommen auch manche Macken heraus. Wie geht man damit um? Der Trauspruch zeigt einen Weg auf, wie das Leben gut gelingen kann.
Paulus redet in diesen Worten nicht von der Ehe. In Rom gab es zwei Gruppen, die Streit hatten und jeder wollte Recht behalten. Auch in einer Ehe besteht die Gefahr das mit zwei Menschen auch zwei Meinungen aufeinander prallen.
im Festgottesdienst
Paulus eröffnet einen Weg, wie man auch mit unterschiedlicher Meinung einander achten kann. Unterschiede können auch als Bereicherung und Ergänzung gesehen werden. Und die Liebe lebt vom Geben und Nehmen.
nach dem Festgottesdienst In vielen Bereichen des Lebens werden uns Rollen zugewiesen. In der Ehe darf jeder so sein wie er ist.
Gottes Wort fordert dazu auf, dem anderen ohne Vorbedingungen zu vertrauen. In Jesus ging der himmlische Vater auf uns zu und zeigte, dass er den Menschen Gutes zutraut. Gottes Segen entbindet nicht von eigenem Bemühen. Aber mit Gottes Geleit, kann das Ehepaar sich die Liebe zueinander bewahren.
Pfarrer Boch forderte das Paar auf, Jesus als Dritten im Bunde in ihre Ehe mitzunehmen.
Feuerwehr, Turnerinnen und Freunde standen Spalier als das Brautpaar die Kirche verlies.
 
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