Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Am 8. Juli 2006 haben Myriam Herzog und Sascha Krauß in der St. Pankratius Kirche in Liedolsheim in einem ökumenischen Gottesdienst ihre kirchliche Trauung gefeiert.
der Vater bringt die Braut zum Altar

Festliche Orgelmusik erklang, als Myriam von ihrem Vater begleitet in die Kirche einzog, wo sie am Altar von Sascha, dem Bräutigam, erwartet wurden.

"Lobet den Herren, den mächtigen König der Ehren", sang die Gemeinde, bevor Pfarrer Huber die Anwesenden begrüßte.
Pfarrer Boch machte durch das Votum deutlich, dass dieser Festgottesdienst im Namen des dreieinigen Gottes gefeiert wurde.

Von der unendlichen Liebe Gottes erzählte das Gemeindelied: "Herr deine Liebe ist wie Gras und Ufer, wie Wind und Weite und wie ein Zuhaus. Frei sind wir da, zu wohnen und zu gehen, Frei sind wir, ja zu sagen oder nein." Dieser liebende Gott bietet den Menschen seine Begleitung an, damit Leben gelingen kann.
Er drängt sich dabei aber nicht auf. So wie ein Brautpaar aus freien Stücken JA vor dem Standesbeamten und vor dem Altar zueinander sagt, können sie sich von Gott, als den Dritten im Bunde, auf ihrem Lebensweg begleiten lassen.

"Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen."
Dieser Vers aus dem Philipperbrief soll das Paar auf ihrem gemeinsamen Lebensweg begleiten.
Vor Gottes Angesicht haben sie sich an diesem Tag ihre Liebe und Treue für das ganze Leben versprochen. Pfarrer Huber sagte in seiner Trauansprache, dass er in Gesprächen mit dem Brautpaar gespürt hat, wie ernst es den Beiden mit dieser Entscheidung ist. Damit verbunden ist aber auch immer die Frage: Wird es gut gehen, werden wir es schaffen einander treu zu sein? Pfarrer Huber machte dem Paar Mut beim Blick in die Zukunft. Sie sind nicht allein, Gott wird ihre Kraft und Stärke, ihre Liebe und Treue sein.
Schon am Anfang ihres Lebens, schon als Gott diese Leben geplant hatte, wünschte er, dass Myriam und Sascha im Hafen der Ehe zusammenkommen. Eine gläubige Erziehung in der Geborgenheit der Familie hat sie auf diesen Tag vorbereitet.
im Festgottesdienst
Bewußt hatte Pfarrer Huber den Hafen der Ehe angesprochen, da der Schiffsbau und das Zimmermannshandwerk, das auch mit dem Schiffsbau zusammenhängt, in den Familien liegt.
gemeinsam geht vieles besser Pfarrer Huber verglich diesen Tag mit dem Einstieg in ein gemeinsames Lebensboot. Schiffe und Boote sollen aber nicht im Hafen liegen bleiben. Sie werden dafür gebaut um unterwegs zu sein, auf Flüssen, Seen und manchmal sogar auf dem Ozean.
Solche Reisen sind aber auch mit Risiken verbunden. Stromschnellen, Wind und Sturm können ein Boot und seine Insassen in Not bringen. Wenn aber Gott im Lebensboot dabei ist, kann er ihnen Schutz und Segen durch seine Gegenwart geben. Dazu ist es notwendig ihm Vertrauen zu schenken.
Eigenes Bemühen und rudern ist oft nicht mehr als ein sinnloses Abreagieren in der Not und führt dazu, dass man sich nur im Kreis dreht.
Pfarrer Huber wünschte dem Brautpaar, dass sie im Vertrauen auf Jesus, das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Die Ehe und Familie soll dazu führen, das richtige Ufer zu erreichen. Mit Pfarrer Boch wünschte er ihnen Gottes reichen Segen für ihre Fahrt auf der Lebensreise.
die Festgemeinde
 
 
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