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Am Samstag den 2. September 2006 feierten
Nadine und Stefan Zimmermann ihre kirchliche Trauung.
In diesem Festgottesdienst wurde auch ihr Sohn Raphael
Luke getauft. |
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Auf den ersten Seiten der Bibel schildert Gott,
dass er den Menschen als Mann und Frau geschaffen
hat. In der Ehe sollen sich beide ergänzen.
Pfarrer Boch wußte, dass das Brautpaar bei
ihrer ersten Begegnung dies nicht gleich erkannte.
Aber mit der Zeit fanden sie zueinander und haben
immer mehr miteinander geteilt.
An diesem Festtag konnte man die Freude darüber
spüren, dass sich das Paar gefunden hat.
Als Motto für den gemeinsamen Lebensweg
haben sich die Eheleute Verse aus dem Epheserbrief
ausgesucht. Dort steht in Kapitel 4, Verse 2b-3:
"Ertragt einer den
andern in Liebe, und seid darauf bedacht, zu wahren
die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens."
Wir wären blauäugig wenn wir denken,
dass sich im Laufe der Ehe nicht manches ändern
wird. Missverständnisse bleiben im Miteinander
nicht aus und ein Ehepaar geht nicht immer liebevoll
und zärtlich miteinander um. Auch wenn beide
gerne lachen, wie Pfarrer Boch wußte, so
können Meinungsverschiedenheiten nicht immer
mit Humor ertragen werden.
Jeder Tag soll aus der Liebe gelebt werden und
es ist gut jeden Tag das JA zueinander zu erneuern
und sich bewußt zu machen, wir gehören
zusammen.
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Im Christsein muss man nicht einem
Ideal nacheifern. Christen können einander aber
ohne Furcht gegenübertreten und sich Fehler eingestehen.
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In der Ehe geht es darum, den anderen so zu
sehen, wie Gott ihn sieht.
Dann bekommt das Leben eine neue Qualität.
Wo Menschen liebevoll miteinander umgehen wird
dies auch Auswirkungen auf ihre Umgebung haben.
Pfarrer Boch wünschte dem Hochzeitspaar,
dass sie ihr Leben Gott anvertrauen mögen.
Er wird sie in Liebe begleiten und sie dürfen
darauf vertrauen, dass er bei ihnen ist.
"Großer Gott wir loben dich, Herr
wir preisen deine Stärke. Vor die neigt die
Erde sich und bewundert deine Werke. Wie du warst
vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit."
Dieses Gemeindelied drückt die Größe
von Gottes Schöpfung aus, die uns auch durch
Geburt eines Kindes vor Augen geführt wird. |
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Die Eltern von Raphael Luke haben als Taufspruch Worte
aus 1. Mose 28 gewählt. Dort lesen wir:
"Ich werde dir beistehen.
Ich beschütze dich, wo du auch hingehst. Ich lasse
dich nicht im Stich und tue alles, was ich dir versprochen
habe." |
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Vor mehr als 3000 Jahre hat Gott diese Worte Jakob
zugesprochen. Dem gaben diese Worte Mut und Kraft,
seinen Weg in eine unbekannte Zukunft zu gehen.
Jakob war auf der Flucht und Pfarrer Boch sagte,
dass er hoffe, dass Raphael Luke nie werde fliehen
müssen. Dennoch ist es eine wunderbare Zusage,
die auch in anderen Lebenslagen gelten wird.
Gott hat Raphael Luke einzigartig gemacht. In der
Taufe bietet Gott ihm an, ihn auf seinem Lebensweg
zu begleiten und ihm zu zeigen wie sein Leben gelingen
wird.
Kein Weg ist zu weit mit dem himmlischen Vater an
der Seite. Er ist immer nur ein Gebet weit entfernt
und wenn Raphael einmal das Gefühl haben wird,
Gott sei unerreichbar, kann er sich an seine Taufe
erinnern und an das was ihm im Taufspruch zugesagt
wurde.
Pfarrer Boch hat seine Ansprache an Raphael Luke
in einem Brief verfasst, |
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| damit er später das Geschehen bei der Taufe nachvollziehen
kann. Gottes Versprechen gilt und doch muss jeder sich
selbst entscheiden, ob er sich auf ein Leben mit Gott
einlassen möchte. Am Tag der Taufe sagten die Eltern
und |
Raphael Luke's Patin, Heike Zimmermann, stellvertretend
Ja zu Gottes Angebot. Pfarrer Boch gab der Hoffnung
Ausdruck, dass Raphael Luke diese Entscheidung
später selbst bestätigen wird und bot
ihm an, dass er sich an ihn oder an Menschen aus
der Kirchengemeinde wenden kann, wenn er Fragen
zum Glauben an Gott hat.
Mit Gottes Segen verabschiedete Pfarrer Boch
das Brautpaar mit ihrem Sohn und der Festgemeinde.
Viele Freunde erwarteten das Hochzeitspaar vor
der Kirche um sie zu beglückwünschen. |
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