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| Anja Karbstein geb. Albrecht und Stefan
Karbstein kamen am 21. Juli 2007 in die evangelische Kirche
um ihre Trauung zu feiern. Orgelmusik begleitete den Einzug
des Brautpaares und der Hochzeitsgesellschaft. |
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"Dies ist der Tag den der Herr macht.
Lasst uns freuen und fröhlich darinnen sein.
Du bist mein Gott und ich danke dir, mein Gott,
dich will ich preisen." Mit diesem fröhlichen
Vers aus Psalm 118 begrüßte Pfarrer
Boch die ganze Festgemeinde des Traugottesdienstes.
Auch die Kinder des Rußheimer Kindergartens
Arche Noah stimmten mit dem Lied. Der Gottesdienst
soll fröhlich sein, in dieses Motto ein.
Im Laufe des Lebens geht ein Mensch viele Wege.
Dabei kreuzen sich Lebenswege und manche begleiten
einander ein kurzes oder längeres Stück.
Manchmal trennen sich Wege, wenn ein wichtiger
Mensch durch den Tod von uns geht oder wenn eine
Freundschaft zerbricht.
Wenn zwei Lebenswege sich kreuzen und Liebe ins
Spiel kommt, kann aber etwas ganz besonderes entstehen.
Zwei Menschen, die zuvor ihr Leben sehr individuell
gestaltet haben, lassen sich darauf ein, neue
Ziele in den Blick zu nehmen und miteinander den
Alltag zu teilen. Zwei Lebenswege werden verknüpft,
ein neuer Weg entsteht.
Pfarrer Boch wusste zu berichten, dass sich der
Weg des Brautpaares schon vor etwa 2 1/2 Jahren
kreuzte. Auf einem Geburtstag waren beide eingeladen,
vielleicht um zwei Singels etwas Gutes zu tun,
mutmaßte Pfarrer Boch. Doch der Mensch plant
und Gott lenkt und damals haben die Beiden nicht
einmal ein Wort miteinander gewechselt. Im letzten
Jahr haben sich die Brautleute dann auf einer
weiteren Einladung bewußt wahrgenommen und
einen bleibenden |
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| Eindruck hinterlassen. Die genauen Einzelheiten gab
Pfarrer Boch nicht preis, bestimmt war ihm auch nicht
alles bekannt, aber seine Ausführungen gaben der
Festgemeinde einen Einblick wie bei den Beiden aus Sympathie
Liebe wurde und der Wunsch erwuchs, gemeinsam die Zukunft
zu gestalten und dies mit der Heirat kundzutun. |
Aus der Überzeugung , dass Gott ihnen
die Chance geboten hat, im jeweils anderen den
Mann und die Frau fürs Leben gefunden zu
haben, wählte das Hochzeitspaar als Trauspruch
Vers 5 aus Psalm 37:
"Befiehl dem HERRN deine
Wege und hoffe auf ihn, er wird`s wohl machen."
Das ist ein starker Spruch, denn er verlangt
einiges von denen, die sich auf den Herrn verlassen,
meinte Pfarrer Boch. Aber viel wird auch von Gott
erwartet. Auf den ersten Blick scheint es, als
ob Gott sich mit den Wegen rumschlagen müsste,
die sich der Mensch erst einmal selber wählte.
Es ist schon schwer einem Lebensweg eine gute
Richtung zu geben. Wenn dann auch noch zwei Wege
aus unterschiedlichen Richtungen |
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| aufeinander treffen, ist viel Verständigung, Kommunikation
gefordert. Das Hochzeitspaar hat dazu gute Voraussetzungen
geschaffen. Sie haben ehrlich und deutlich miteinander
gesprochen, was ihnen im Leben wichtig und unverzichtbar
ist. |
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Durch ihren Beruf bringt Anja eine
besondere Kompetenz im Umgang mit Menschen mit.
Bei so vielen Kindern den Überblick zu behalten
und auf sie, mit ihren Schwächen und Stärken
einzugehen, ist eine große Leistung. Aber
beiden ist bewußt, dass die Ehe kein Kindergarten
ist und berufliche Qualifikationen für das
liebevolle Miteinander zweier Ehepartner nicht ausreicht.
Auch wenn immer wieder das Gespräch gesucht
wird und man nicht nur mit den Ohren, sondern auch
mit dem Herzen zuhört, kann es zu Missverständnis-sen
kommen, weil manches zwischen den Zeilen interpretiert
wird. Mit der Wahl des Trauspruches sagt das Brautpaar
deutlich, wem sie ihre Wege und Pläne anvertrauen
wollen. Er drückt die Hoffnung aus, dass Gott
durch seine Begleitung sie an einem guten Ziel ankommen
lassen wird. Darum ist der Segen Gottes so wichtig. |
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Selbst die beste Partnerschaft ist nicht davor geschützt,
dass es Konflikte gibt. Pfarrer Boch wünschte dem
Brautpaar, dass ihre Liebe zueinander und zu Gott stark
bleibt, auch wenn einmal ein klarer Weg nicht zu erkennen
ist.
Die Weisheit: "Der Weg ist das Ziel", stimmt
für Christen nur dann, wenn das Ziel Jesus Christus
heißt. Dieses Ziel im Auge zu behalten wünschte
Pfarrer Boch allen Anwesenden, denn der dreieinige Gott
ist der Boden der uns trägt und die Hoffnung, die
uns am Leben hält. |
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| Die Kinder und Freunde, die den Festgottesdienst mit
vielen Liedern bereicherten, empfingen das Brautpaar am
Ausgang um noch persönliche Glückwünsche
zu überreichen. |
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