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| Eine Hochzeitskutsche brachte Irina Schröder und
Michael Thate am 7. Juli 2007 zur Kirche nach Liedolsheim
um in einem Festgottesdienst ihre kirchliche Trauung zu
feiern. |
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Auf Wunsch des Brautpaares erwartete
Pfarrer i. R. Artur Woll die Beiden am Eingang,
um sie in die Kirche zu geleiten.
Als Trauspruch für den gemeinsamen Lebensweg
hatte sich das Hochzeitspaar Vers 13 aus 1. Korinther
13 gewählt:
"Nun aber bleiben Glaube,
Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist
die größte unter ihnen."
Dieses große und gute Wort kann für
den gemeinsamen Weg in der Ehe auch missverstanden
werden, so warnte Pfarrer Woll zu Beginn seiner
Trauansprache. Es ist wie ein Schlagwort formuliert
und so muss man genau hinhören um den Sinn
zu erfassen. |
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| Dieser Text aus dem Hohelied der Liebe ist ein griechisches
Wort, das mit der Sentimentalität mit der es oft
gelesen wird, nichts zu tun hat. Im Vorfeld des Trauverses
werden die größten christlichen Dinge aufgezählt,
die einmal aufhören werden. Auch das Bemühen
um christliches Leben wird einmal aufhören. Was bleibt
dann aber, wovon können wir leben? Diese Frage stellte
Pfarrer Woll in den Raum. |
| Der Apostel nennt in der Bibel
drei Dinge:
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| Der Glaube - kein schwärmerisches
Gefühl, sondern das Leben aus Gottes Treue.
Gott können wir blind vertrauen und zu Jesus
gehören wir. |
| Die Hoffnung - ein zuversichtliches
Wissen davon, dass Gott am Ende aller Wege steht.
Alle Verzweiflung und Resignation fällt ab.
Wir dürfen alle Tage auf Jesus Christus bauen.
Er ist der Selbe gestern, heute und in Ewigkeit. |
Die Liebe - als Wort
oft missverstanden, denn hier ist nicht von Eros
die Rede, sondern von Agape, der Liebe die uns Gott
zuwendet.
Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein und
nichts kann uns von dieser Liebe scheiden. Darum
nennt Paulus diese Liebe als das Größte. |
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Sie bleibt unter allen Umständen bestehen, darauf
kann man getrost die Zukunft aufbauen.
Gottes Liebe ist uns in Jesus Christus zugewandt und dieses
Wissen hilft im Leben und im Sterben. |
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Was möchte uns dieses große
Wort aber am heutigen Tag sagen, so fragte Pfarrer
Woll.
Die Ehe, eine sehr irdische Angelegenheit, gehört
in den großen Bogen der Schöpfung.
Gott hat Mann und Frau als Partner füreinander
geschaffen. Der Bund der Ehe darf Erinnerung an
den Bund sein, den Gott mit den Menschen geschlossen
hat. Das ist eine große Verheißung
für die Ehe. Das heißt aber auch, das
es nicht in das Belieben von uns Menschen gestellt
ist, wie wir miteinander umgehen. Eheleute sollen
ihr Zusammenleben an Gottes großem Tun ausrichten.
Es ist aber auch sicher, dass es keine Partnerschaft
ohne Krisen und Störungen gibt. Darum bietet
die Bibel Hilfe für das Leben an: Die Unauflöslichkeit,
was Gott zusammengefügt hat soll der Mensch
nicht scheiden. Und die Gabe der Vergebung, wir
dürfen jeden Tag von neuem anfangen.
Dies ist die beste Mitgift die man bekommen kann,
so meinte Pfarrer Woll.
Die Bibel sagt ein uneingeschränktes JA zur
menschlichen Liebe, aber es bedarf eines ständigen
Bemühens um aus der Ehe mehr zu machen als
einen gemeinsamen Haushalt zu haben und Namen
zu tragen.
Als Hilfe bei dieser Aufgabe gilt die Verheißung,
dass Gottes Liebe dem Paar zugewandt ist und sie
begleitet. Sie sollen mit ihrer Liebe auf Gottes
Liebe antworten.
Mehrere Chorlieder, vorgetragen von der Gruppe
singers
4the Lord, bereicherten den Festgottesdienst. |
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| Nach der Trauung konnte sich das Brautpaar über
viele Glückwünsche von Freunden und Verwandten
freuen. |
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