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In einem Dankgottesdienst feierten Theresia
und Philipp Falkenstein am 1. März 2008
mit ihrer Familie und Freunden ihr 65jährige Ehejubiläum. |
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"So spricht der Herr: Bis in euer Alter bin
ich der Selbe, und ich will euch tragen, bis ihr
grau werdet. Ich habe es getan: ich will heben und
tragen und erretten."
Mit diesen hoffnungsvollen Worten aus Jesaja 46
begrüßte Pfarrer Boch das Jubiläumspaar
und die versammelte Festgemeinde am Beginn des Gottesdienstes
anläßlich der eisernen Hochzeit.
In den zurückliegenden 65 Jahren durfte das
Ehepaar Bewahrung und Gottes Segen erfahren. In
guten und schweren Zeiten hat der himmlische Vater
ihnen die Treue gehalten, darum ist es gut und richtig
an diesem Tag vor Gott zu treten und ihm zu danken,
sagte Pfarrer Boch. |
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Im Rückblick kann das Ehepaar sehen,
wo Gott seine Segensspuren in ihrem Leben hinterlassen
hat.
Am 1. März 1943, mitten im Krieg, wurde das junge
Paar in der Kirche in Kischker in Jugoslawien getraut. |
Damals wurde ihnen Vers 5 aus Psalm 37 als
Trauspruch mit auf den Weg gegeben:
"Befiehl dem Herrn deine
Wege und hoffe auf ihn, er wird´s wohl machen."
Vertraut euch Gott an und er wird euch auf dem
Lebensweg begleiten, sagen diese Worte. |
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| Wie notwendig Gottes Geleit auf dem Lebensweg ist, erfuhr
das Paar bald. Der junge Ehemann wurde in den Kriegsdienst
eingezogen und die Familie aus der Heimat vertrieben.
Die Zeit der Flucht war auch für die kleine Tochter
eine schwere Zeit. Über verschiedene Stationen kam
die Familie, nun mit zwei Töchtern, Anfang der 50iger
Jahre nach Liedolsheim, wo schon Verwandte wohnten. |
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Der Trauspruch hatte zugesagt, dass Gott den Weg
zu einem guten Ende führen wird. So wie sie
auf dem Weg als Flüchtlinge immer wieder innegehalten
haben, um zurück-zublicken und neue Ziele ins
Auge zu fassen, so halten sie an diesem Jubeltag
inne, meinte Pfarrer Boch. Nach vielen Jahren in
Frieden schaut das Ehepaar mit zwei Töchtern,
den Schwiegersöhnen, fünf Enkeln mit ihren
Familien, darunter 7 Urenkeln zurück. Krankheiten
mussten überstanden oder angenommen werden.
Dabei stützten sich die Eheleute gegenseitig
und es standen ihnen liebe Menschen zur Seite.
Das ist ein Grund zur Dankbarkeit. An diesem Tag
stellt sich aber auch die Frage nach der Zukunft.
Wieviel Zeit ist uns noch gegeben? Schönreden
und schwarz malen ist heute nicht angesagt, meinte
Pfarrer Boch.
Eine Quelle der Kraft kann dieser Tag aber werden,
wenn der Blick nach vorne von der Hoffnung des Trauspruches
getragen wird. |
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| Pfarrer Boch wünschte dem Jubelpaar sich auch in
Zukunft dem lebendigen Gott anzuvertrauen. Dann können
sie es auch weiterhin erfahren, dass Gott es wohl machen
wird. Vertrauen auf Gott heißt: die eigenen Grenzen
erkennen und den Mut haben, mit Gott im Leben zu rechnen.
Wer so vertraut, lebt unter der Zusage Jesu: "Ich
bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende." |
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