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Zu einem Dankgottesdienst anlässlich
des 50jährigen Ehejubiläums kamen Artur und
Else Ochs, geb. Seitz
am 1. März 2008 in die Kirche in Liedolsheim. |
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"Es ist ein köstlich
Ding, dem Herrn danken und lobsingen deinem Namen,
du Höchster, des Morgens deine Gnade und
des Nachts deine Wahrheit zu verkündigen."
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Mit diesem Wort aus Psalm 92 begrüße
Pfarrer Boch die Festgemeinde ganz herzlich zu
Beginn des Gottesdienstes.
Vor 50 Jahren, am 1. März 1958 wurden die
beiden hier in unserer Kirche von Pfarrer Püschel
getraut.
Seit damals gestalten sie ihr Leben gemeinsam
als Ehepaar. Gute und schwere Zeiten haben die
beiden miteinander erlebt und haben einander die
Treue gehalten.In diesen Jahren hat das Paar die
Erfahrung gemacht, dass der himmlische Vater da
ist und ihnen treu zur Seite steht.
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In der Rückschau kann das Jubelpaar
sagen: Gott hat uns begleitet, hat uns gesegnet und hat
uns seine Liebe spüren lassen. Von einer Liebe anderer
Art erzählt auch der Bibelvers, den Pfarrer Püschel
den beiden damals mit auf den Weg gegeben hat, es war
auch schon der Konfirmandenspruch von Else Ochs. In Psalm
62,2+3 heißt es: "Meine
Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Denn er ist mein
Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht
fallen werde." |
Auf den ersten Blick betrachtet,
scheint der Text nicht so recht zum Beginn einer
Ehe zu passen. Das klingt fast wie: zieht euch warm
an in der Ehe, denn es kommen schwere Zeiten auf
Euch zu. Passt auf Euch auf! Doch wenn wir den ersten
Satz einmal wirken lassen:
Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft.
Dann wird deutlich, dass es hier um eine grundlegende
Ausrichtung des Lebens geht. Wo zwei Menschen ihre
Seele auf Gott hin ausrichten, wo sie sich von ihm
beeinflussen, führen und leiten lassen, da
werden sie seine Hilfe erfahren. Da werden sie erleben,
dass er ihnen zur Seite steht, selbst dann, wenn
die ganze Welt zusammen bricht. |
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| Im Kirchenchor hat Frau Ochs, über
40 Jahre lang mit ihrer Stimme Gott gelobt und Herr Ochs
tut dies bis auf den heutigen Tag nun schon seit 37 Jahren.
Den zu loben, der uns seine Liebe schenkt, der uns in
Jesus Christus Vergebung und Gnade geschenkt hat, war
und ist den Ehepaar ein Herzensanliegen. |
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Das Jubelpaar, konnte gleich am Anfang ihrer Ehe ihre Liebe nicht nur miteinander,
sondern auch mit zwei Kindern teilen. Manfred
und Annerose hat Herr Ochs aus ersten Ehe mitgebracht.
Gott hat es den beiden dann geschenkt, dass Sie
noch zwei weitere Kinder bekamen, Andreas und
Dorothea. So konnten Sie als große Familie
ihr Leben miteinander gestalten. Auch im Leben
der Familie braucht es die Nähe Gottes, denn
überall, wo Menschen miteinander leben, werden
sie aneinander schuldig und brauchen deshalb Gottes
Nähe, seine Barmherzigkeit und Gnade, um
aus der Kraft der Vergebung heraus das gemeinsame
Leben zu gestalten.
Gott ist für uns wie ein liebender Vater,
er ist uns nahe. Das hat Frau Ochs in der Zeit
nach einem Unfall erleben dürfen. In Zeiten
der Hoffnungslosigkeit ließ er in Ihr immer
wieder neue Hoffnung aufkeimen, in Zeiten des
Zweifels durfte Sie erleben, wie der Glaube neue
Kraft bekam und immer hat er Ihr Menschen zur
Seite gestellt, Ihren Mann,
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Ihre Familienmitglieder, Schwester und
Brüder im Glauben, Freunde und Nachbarn. All diese Erfahrungen
haben ihr Miteinander gestärkt.
Wo Ehepartner auf dem festen Grund der Liebe Gottes leben,
können Sie sich gegenseitig zur Stütze werden
und haben die Chance, auch anderen von der Liebe weiterzugeben,
die sie erfüllt.
Pfarrer Boch wünschte dem Jubelpaar, dass Gott sie
täglich mit seiner Güte umhüllt, dass er
ihnen jeden Tag neu die Kraft und den Mut zum Leben gibt.
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