Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Am 29. August 2009 kamen Kerstin Rotert und Lars Holzhey mit Freunden und Verwandten in die Kirche um ihre Hochzeit zu feiern und Gott um seinen Segen auf ihrem gemeinsamen Lebensweg zu bitten.
zu Beginn des Gottesdienstes

Der mit Musik hinterlegte Einzug der Braut mit dem Brautvater eröffnete den Hochzeitsgottesdienst.
Da Pfarrer Boch noch in Urlaub war, begrüßte Pfarrer Ziegler aus Rußheim die versammelte Festgemeinde. Mit dem Eingangslied „Geh aus mein Herz und suche Freud“ drückte die Gemeinde die Erkenntnis aus, dass Gott viel Schönes für uns Menschen im Leben bereit hält und das Erleben dieser Schönheit aktive Dankbarkeit in uns erweckt. Die gipfelt in Vers 8 mit den Worten. „Ich selber kann und mag nicht ruhn, des großen Gottes großes Tun erweckt mir alle Sinnen; ich singe mit, wenn alles singt, und lasse was dem Höchsten klingt, aus meinem Herzen rinnen.“
Sologesang bereicherte den Festgottesdienst.

Über den Trauspruch aus Hebraer10,24:
„Lasst uns aufeinander achtgeben und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen“

predigte Pfarrer Ziegler.

Er sah als Voraussetzung zur Erfüllung dieser Aufforderung als erstes, die wache Wahrnehmung des Partners. Dazu ist es wichtig, gemeinsame Zeit für einander im Alltag einzuplanen.
Es ist nach Pfarrer Ziegler sogar wichtig, eine Art eigene Liebessprache zwischen den Partnern zu etablieren und wichtig zu lernen:

• wie denkt mein Partner
• was spricht meinen Partner an, ist es meine Hilfsbereitschaft, sehnt er sich nach Anerkennung oder sind es bestimmte Geschenke?
• Wie kann ich ihm besonders meine Liebe zeigen?

Mit dem Wachstum der Zweisamkeit können die Partner sich dann auch anderen Menschen zuwenden und Erfüllung in der Zuwendung nach außen erfahren. Das kann die Zuwendung zu Eltern, Geschwistern oder anderen Verwandten sein, aber auch zu anderen Menschen, die Hilfe benötigen oder für liebevolle Zuwendung dankbar sind.
So kann Gott uns dankbar machen für alles Gute, das wir in unserer Ehe erfahren dürfen. Dieser Dank kann uns dann anspornen, anderen Menschen Gutes zu tun.
Das Gemeindelied „So nimm denn meine Hände“ leiteten über zu Worten aus der

im Festgottesdienst

heiligen Schrift zur Ehe. Diese sollen dem Brautpaar Hilfe auf ihrem gemeinsamen Weg sein. So heißt es in: 1. Mose 2, 18: Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm
eine Gehilfin machen, die um ihn sei.

der Ringwechsel Und in Prediger 4, Verse 9-11 steht: So ist's ja besser zu zweien als allein; denn sie haben guten Lohn für ihre Mühe. Fällt einer von ihnen, so hilft ihm sein Gesell auf. Weh dem, der allein ist, wenn er fällt! Dann ist kein anderer da, der ihm aufhilft. Auch, wenn zwei beieinander liegen,wärmen sie sich; wie kann ein einzelner warm werden?

Im Hohelied 8, Vers 6, können wir lesen: Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des HERRN,

Nachdem das Brautpaar die Traufragen von Pfarrer Ziegler mit einem freudigen JA beantwortet hatten, konnten sie als Zeichen ihrer ehelichen Verbundenheit die Ringe wechseln.
Pfarrer Ziegler sprach ein Gebet über dem Brautpaar und die Festgemeinde stimmte ein in das „Vater unser“.
Der Festgottesdienst endete mit dem Segen und dem Auszug unter Orgelklang. Vor der Kirche konnten Freunde und Verwandte das Paar noch mit herzlichen Glückwünschen erfreuen.

 
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