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| Am Samstag den 4. Juli 2009 kamen Melanie und Oliver
Neuberger mit vielen Freunden und Verwandten in die Kirche,
um in einem Traugottesdienst vor Gott ihr JA für
den gemeinsamen Lebensweg einander zu geben. |
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Pfarrer Boch begrüßte
die Gemeinde mit Worten aus Psalm 118: "Dies
ist der Tag, den der Herr macht. Lasset uns freuen
und fröhlich darinnen sein. Du bist mein
Gott, und ich danke Dir, mein Gott, Dich will
ich preisen."
Schon in der Woche zuvor hatte das Brautpaar vor
dem Gesetz ihre Ehe geschlossen. Nun haben sie
auch Gott darum gebeten, dass er sie in ihrem
gemeinsamen Leben bewahrt und begleitet.
Pfarrer Boch ging in seiner Ansprache darauf ein,
dass es manchmal lange dauert, bis ein Paar sich
traut, den Bund der Ehe zu schließen. Schon
10 Jahre sind die Beiden zusammen und Pfarrer
Boch wußte auch zu berichten, dass sie sich
über einen Freund, jetzt ihr Trauzeuge, in
Linkenheim kennengelernt haben. Gleich fanden
sie sich sympathisch und so begann, was an diesem
Tag vor dem Traualtar seinen vor ersten Höhepunkt
findet. Beide sind sich bewußt, dass das
Leben allein aus menschlicher Hand keinen Bestand
hat. |
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Als Trauspruch, der das Paar in ihrer Ehe begleiten
wird, haben sie ein Wort aus dem ersten Johannesbrief
im vierten Kapitel ausgewählt: "Wir haben erkannt
und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott
ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt
in Gott und Gott in ihm." |
Uns Menschen fehlen die Worte und die Vorstellung
Gott angemessen zu umschreiben. Zu sagen, Gott ist
die Liebe, ist hier vielleicht das schönste
Bild, das man dafür finden kann. Liebe ist
etwas, was die meisten Menschen kennen. Wenn Menschen
sich untereinander lieben, bilden sie etwas ab von
diesem Göttlichen, von dem Ziel das der Schöpfer
dieser Welt mit uns hat. Ein Stück Himmel wird
in den mit Liebe erfüllten Momenten auf die
Erde geholt.
Die Liebe ist eine große Kraft, wenn sie zwischen
zwei Menschen Raum gewinnen kann. So war es auch
beim Brautpaar. Aus den ersten Kontakten wurde mehr
und |
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| Pfarrer Boch konnte der Gemeinde von vielen Dingen berichten,
die das Paar als gemeinsame Interessen gefunden hat und
erzählte so einige Stationen des gemeinsamen Weges
bis die Zeit reif dafür war, vor den Traualtar zu
treten und auch vor der Gemeinde zu bekennen: Wir wollen
zusammen durch's Leben gehen. |
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Gottes Liebe ist eine gewaltige Kraft. Das kann
man aber nur erkennen, wo Gott bewußt ins
Leben einbezogen wird, man sich seiner Nähe
aussetzt und nach seinem Willen fragt. Gottes Liebe
wirkt dann im Alltag, auch wenn es gilt Schweres
zu bewältigen und mit Krankheit, Kummer, sorgen
und Nöten zurecht zu kommen.
Gottes Segen ist kein Schutzschild vor all dem,
was unterhalb des siebten Himmels geschehen kann.
Aber Gottes Zusage in seinem Segen läßt
uns in allem nicht allein.
Pfarrer Boch gab dem Brautpaar den Rat an dem zu
bleiben, was heute als kirchlicher Höhepunkt
erlebt wurde. Er forderte sie auf die |
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Gemeinschaft der Gläubigen im Gottesdienst und
anderswo zu suchen, in der Bibel zu lesen und mit Gott
im Gebet im Gespräch zu bleiben. Dabei verwies Pfarrer
Boch auf den Sport und meinte, dass wir nur durch beständiges
Training am Ball bleiben. Nur wenn wir uns Gottes Wort
und seiner Liebe aussetzten, können wir aus dem Geschenk
seiner Liebe Kraft schöpfen.
Nach dem Gottesdienst wurde das Brautpaar von vielen Freunde
erwartet, die gute Wünsche überbrachten. |
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