Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Am 01.08.2009 kamen Janine Schwalger, geb. Müller & Steffen Schwalger in die evangelische Kirche in Liedolsheim zu ihrer kirchlichen Trauung.
kirchliche Trauung Ganz herzlich begrüßte Pfarrer Boch die Festgemeinde zum Traugottesdienst. Für einen unter den Festgästen hatte dieser Tag noch eine besondere Bedeutung. Der Vater unseres Bräutigams hatte Geburtstag. Mit der Hochzeit seines Sohnes bekam er ein ganz besonderes Geschenk. Alle gratulierten ihm sehr herzlich und wünschten Gottes Segen für sein neues Lebensjahr.
Das Hochzeitspaar hatte am Tag zuvor auf dem Standesamt vor dem Gesetz die Ehe geschlossen. Nun kamen sie in die Kirche um auch vor Gott zueinander „Ja“ zu sagen und um seinen Segen für sie selbst und ihr gemeinsames Leben zu bitten.
Der gütige und barmherzige Gott soll sie begleiten auf ihrem gemeinsamen Weg.
Weil Gott die Liebe ist, freut er sich, wenn zwei Menschen ihren Lebensweg miteinander gehen wollen im Glauben an ihn.
Zu Beginn erklang das Lied: "Ich fühl wie Du" von Peter Maffay, gesungen von der Solistin Uschi Klee.

Auch wenn alles einmal aufhört – Glaube, Hoffnung und Liebe nicht.
Diese drei werden immer bleiben; doch am höchsten steht die Liebe.

Diese Worte des Apostels Paulus, aus dem 1. Korintherbrief hat das Hochzeitspaar als biblisches Motto für ihre Ehe ausgewählt. Sie sollen das Leben dieser beiden prägen.
Die Liebe hat sie miteinander verbunden und hat in ihnen den Wunsch geweckt, das Leben miteinander zu teilen und gemeinsam in die Zukunft zu gehen. Clemens Brentano sagte: Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden. - Dieser Satz drückt für das Paar viel von dem aus, was sie unter Liebe verstehen:

im Festgottesdienst
Einen anderen zu lieben heißt, im Miteinander mehr zu finden als es alleine möglich wäre. Reich zu werden durch das, was sie einander geben und voneinander empfangen können. Wo zwei Menschen ihr Leben miteinander teilen, haben sie plötzlich doppelt so viel Freude, Glück, Kraft und Hoffnung.
im Festgottesdienst Pfarrer Boch wußte zu berichten, dass das Paar sich vor 4 Jahren in der Firma zunächst einfach nur als Kollege und Kollegin kennen lernten.
Wie das mit der Liebe aber so ist, auf einmal geschieht etwas, das dafür sorgt, dass man einander näher kommt. Es war ein Krankenhaus-aufenthalt im Frühjahr 2006.
Die Liebe zueinander hat sie damals erfasst und seit 1. Februar 2007 wohnen sie nun schon als Paar zusammen. Inzwischen ist den beiden klar geworden, dass sie beieinander bleiben wollen, dass sie ihren Weg durchs Leben gemeinsam als Ehepaar gehen möchten. Wo zwei Leben, die bislang getrennt waren, so miteinander verknüpft werden, dass ein gemeinsames daraus wird, da wird es spannend für die beiden.

Im Vorgespräch haben beide gesagt, dass das Vertrauen zueinander und die Aufrichtigkeit im Umgang miteinander grundlegend und wichtig für ihre Ehe ist. Miteinander reden, aber auch Spaß haben, reisen und Urlaub machen, das verbindet beide miteinander. Der Trauspruch, den sie sich für die Ehe ausgewählt haben, fügt aber noch Wesentliches dazu: im 1. Brief des Apostels Paulus an die Korinther heißt es in Kapitel 13, Vers 13: Auch wenn alles einmal aufhört – Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben; doch am höchsten steht die Liebe.

Denn wo die Liebe fehlt, da wird das gemeinsames Leben fad und leer werden. Die Verantwortung füreinander wird wahrgenommen, aber manachtet kaum mehr aufeinander. Im Bild, das Gott in der Bibel von unserem Leben zeichnet, ist die Liebe das erste und wichtigste Gebot. Sie soll alle anderen Gebote durchdringen, soll unser Miteinander bestimmen und uns in unserem Handeln leiten. Diese Liebe finden wir aber nicht einfach in einem anderen Menschen, wir finden sie auch nicht im siebten Himmel oder in romantischer Stimmung in lauen Sommernächten.
Gott selbst ist die Quelle aus der wir Liebe schöpfen können.
nach dem Festgottesdienst
Deshalb ist es gut, wenn ein Hochzeitspaar, auf seinem Weg immer in Gottes Nähe bleibt. Von ihm aus ist das keine Frage, er bietet heute an ihr Weggefährte zu sein. Wer sein Angebot annimmt, und ihm gemeinsam Vertrauen schenkt, wird es erleben, dass er nahe ist und immer wieder die Liebe zueinander stärkt und erneuert.
Pfarrer Boch wünschte dem Brautpaar, dass sie beide miteinander und mit Gott den gemeinsamen Weg in die Zukunft gehen, dass sie beieinander bleiben und aneinander festhaltent, auch dann, wenn die Jahre ins Land gegangen sind und sie ein altes Ehepaar geworden sind.
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