Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Am 24.9.2010 fand in der Evangelischen Kirche in Liedolsheim ein Dankgottesdienst anläßlich des 50 jährigen Ehejubiläums von Gertrud und Ludwig Westenfelder statt.
der Posaunenchor bereichert den Gottesdienst Nach dem Einzug erklang das Gemeindelied Freuet euch der schönen Erde.
Pfarrer Boch begrüßte die Festgemeinde herzlich.
Nachdem die standesamtliche Trauung schon am 26. August 1960 stattgefunden hatte, haben die beiden am 24. September 1960 hier in der Kirche vor Gott zueinander „Ja“ gesagt und haben seinen Segen für ihren gemeinsamen Lebensweg erbeten.
Und wie damals vor 50 Jahren der Anfang ihrer Ehe in Gottes Namen geschehen ist, so wollten sie auch diesen Dankgottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes feiern.
Neben dem Posaunen- und dem Kirchenchor bereicherten ach die Enkelkinder Aaron und Gideon den Gottesdienst mit Musikstücken.

Die Feier Ihrer goldenen Hochzeit, hat das Jubelpaar und die Festgemeinde zurückschauen lassen, gleichzeitig schweifte der Blick in die vor Ihnen liegende Zukunft.
Was den Rückblick angeht, so hat Pfarrer Boch bei den beiden viel Grund zur Dankbarkeit und zur Zufriedenheit herausgehört als sie ihm so Manches aus der 50jährigen Ehegeschichte erzählten:
- sie sind dankbar dafür, dass Sie einander beim Tanz in den Mai 1957 kennenlernten

im Festgottesdienst

- Ihre Ehe hatte Bestand und ist bis heute von Liebe und gegenseitiger Achtung getragen;
- die Gemeinschaft mit Ihren beiden Töchtern und den Schwiegersöhnen war und ist von Liebe geprägt und ist für beide eine Quelle der Kraft und der Zufriedenheit.
- das Miteinander mit den Enkeln zeichnet sich ebenso durch eine große Zuneigung aus und ist von Verständnis und großer Hilfsbereitschaft getragen.
- Sie beide, liebes Jubelpaar, haben gemeinsam die Wegstrecken in Ehe und Familie, in Dorf- und Berufsleben gemeistert. Wie gut war es für die Schwiegermutter, dass der Schwiegersohn neben seinem Beruf tatkräftig in der Landwirtschaft mitgeholfen hat.
Zu aller Dankbarkeit kann deshalb auch der Stolz auf das Geleistete kommen. Ein Stolz, der aber weiß, dass Vieles, was sie erfahren und erlebt haben, ohne die Güte und Barmherzigkeit des lebendigen Gottes nicht möglich gewesen wäre.

verschiedene Beiträge bereicherten den Gottesdienst „Es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade.“
So heißt es im Trauspruch. Und Sie beide haben die Erfahrung gemacht, dass es gut und köstlich, ja gerade zu notwendig ist, dass das Herz fest wird, gerade dann wenn man miteinander unterwegs ist und danach fragt, was kommen wird. "Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's

wohl machen." – diese Worte fordern dazu auf, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken. Im Vorgespräch konnte Pfarrer Boch eine große Zuversicht und Hoffnung spüren, ein Vertrauen in den, der „alles wohl machen“ wird, ganz gleich, wie hell oder wie dunkel es um uns ist. So kann auch dieser Tag für Sie beide Quelle der Kraft und der Hoffnung werden.

Am 24. 9.1960 wurde Beiden Gottes Segen zugesagt. Als Sie hier in der Kirche noch einmal diesen Segen ganz persönlich empfingen, konnten Sie sagen: "Der himmlische Vater hat uns gesegnet. Er hat unsere Liebe erhalten. Er hat uns begleitet in all den Jahren. Der Vater wird uns weiterhin begleiten."
Gott so zu vertrauen, damit ist aber keine Blauäugigkeit oder Naivität gemeint, so als ob man vor allem Bösen und Schweren bewahrt bliebe.
nach dem Gottesdienst

Es gibt Bereiche, die nicht in unserer Hand liegen. Auch das haben beide schon erfahren und wissen darum.
Wer da keinen Halt hat, wer da nur an ein namenloses Schicksal glaubt oder an blinden Zufall, der hat es schwer. Wer aber im Vertrauen auf Gott, auf seine Liebe und seinen Segen, sein Leben angeht und in diesem Vertrauen weiter geht auch in schweren Zeiten, der hat eine Quelle der Hoffnung und der Kraft, der lebt unter der Zusage Jesu: "Siehe, ich bin bei euch bis an der Welt Ende."
Pfarrer Boch wünschte dem Jubelpaar, dass ihnen das Gottvertrauen erhalten bleibt sie auch weiterhin Ihren Weg Gott anvertrauen können. Und zuletzt wünschte er Ihnen, dass Sie etwas von dieser heutigen Freude und Zuversicht mitnehmen auf dem weiten Weg hinein in die Zukunft mit dem Vater im Himmel, der uns nahe ist, und uns jeden Tag das gibt, was wir zum Leben brauchen.

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