Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Am 30. August 2011 wurde in der Evangelischen Kirche
die Trauung von Ann-Kathrin Roth, geb. Heuser und Michael Roth und Taufe von Lukas Roth gefeiert.

im Gottesdienst

Dies sind Ereignisse, die je für sich den Anfang eines Weges bilden, die kirchliche Trauung von Michael Roth und von Ann-Kathrin Roth, geb. Heuser und die Taufe ihres Sohnes Lukas.
Das Brautpaar hatte schon am 29. Mai letzten Jahres vor dem Standesamt in Liedolsheim die Ehe vor dem Gesetz geschlossen in diesem Gottesdienst haben sie vor Gott zueinander „Ja“ gesagt und ihn um seinen Segen für ihren gemeinsamen Lebensweg gebittet.
Gott, von dem die Bibel sagt: er ist die Liebe, er will die beiden begleiten auf ihrem gemeinsamen Weg. Durch seine Liebe soll ihre Liebe zueinander immer wieder gestärkt werden.
Als Brautpaar und Eltern brachten, zusammen mit den Paten Jessica Becher, Marcel Roth und Vincent Heuser, ihren Sohn zur Taufe.
Er wird durch die Taufe in die Kirche aufgenommen und es beginnt für ihn der Weg im Glauben.
Gott selbst wird ihm im Wasser der Taufe und durch seinen Segen zusagen, dass er zu ihm steht und ihn auf seinem weiteren Lebensweg begleiten möchte. Wir hoffen, dass er später selbst einmal „JA“ zu ihrer Taufe und zum Glauben sagen kann.
Gott ist da, wo zwei Menschen im Vertrauen auf ihn den Weg als Ehepaar beginnen, er ist da, wo ein Kind durch die Taufe seinen Segen zu spüren bekommt.
Wir haben heute Grund zum Feiern, weil zwei Menschen in Liebe zueinander gefunden haben. Selbstverständlich ist das nicht. Manches muss geschehen, damit zwei sich finden können und die Liebe zueinander entdecken.

Vor sieben Jahren, im Jahr 2004 hat alles begonnen. Sie kannten sich schon von Sehen im Bierhexle in Linkenheim, doch dann sind Sie sich näher gekommen.
Schon bald war den beiden klar, dass sie beieinander bleiben möchten. Im Lauf ihrer Freundschaft haben sie erfahren, dass da seine tiefe Liebe, die selbst in Krisenzeiten bestehen bleibt. Schon bevor sich Anfang letzten Jahres ihr Sohn Lukas ankündigte, war beiden darum klar, dass sie auch als Ehepaar miteinander ihr Leben gestalten möchten.
"Lasst uns nicht lieben bloß mit Worten und mit dem Munde, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit."

Diese Worte aus dem 1. Johannes-brief haben beide als Trauspruch ausgewählt. Diese Worte sollen sie in dem gemeinsamen Leben begleiten. In modernerer Sprache formuliert sagt Euer Trauspruch: Unsere Liebe darf nicht nur aus Worten bestehen. Sie muss sich in Taten zeigen, die der Wahrheit entsprechen.
Johannes hat in diesem kurzen Vers wichtige Gedanken zur Liebe in einfache Worte gefasst.

vor dem Altar
Über die Taufe ist schon viel geschrieben und gesagt worden und all diese Worte lassen sich dennoch auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner bringen und zwar auf die Aussage: „Gott ist die Liebe und seine Liebe gilt jedem Menschen, auch Lukas.“ - Gott ist die Liebe und diese Liebe wird heute in der Taufe sichtbar gemacht, Gott selber bekennt sich zu Lukas.
Lukas wurde getauft Das ist großartig, dass sich Gott, den wir nicht sehen, der aber uns sieht, in unsere Gemeinde kommt mit dem Ver-sprechen: „Ich werde Dich, lieber Lukas, gerne begleiten, ich werde an jedem Tag deines Lebens bei Dir sein.“ Das ist das große Angebot Gottes an die Menschen. Es spiegelt sich wider in dem Bibelvers, den die Eltern als Taufspruch ausgewählt haben.

Er steht im 1. Korintherbrief 13,13:
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Am Anfang steht der Glaube, dass Gott sich in seinem Sohn Jesus Christus aufgemacht hat in diese Welt, um den Menschen zu zeigen, wie sehr er sie liebt. Diese Liebe zeigt sich im Kreuz und in der Auferstehung.
Das zweite in der Aufzählung ist die Hoffnung. Ohne Hoffnung kann ein Mensch nicht leben. Man braucht immer wieder die Hoffnung, dass es weitergeht, dass Probleme, die auftauchen, gelöst werden können. Von der Hoffnung für uns leben wir alle und ohne eine solche Hoffnung kann kein Mensch auf Dauer leben.

Lukas ist noch zu klein, um selbst auf Gottes Liebe zu antworten, selbst ihm zu sagen: „Ja, ich möchte Dir vertrauen und mit Dir durchs Leben gehen.“ Deshalb sagen seine Eltern und Paten „Ja“. Doch wir wünschen Lukas, dass er selbst später, wenn er gefragt wird - z.B. an seiner Konfirmation – „Ja“ zu seiner Taufe und damit „Ja“ zu einem Leben mit Gott sagen wird.

Im Taufspruch gesellt sich noch ein drittes Wort dazu. Die Liebe, von der es heißt, sie sei die größte unter ihnen. Liebe ist ein Geschenk und dieses Geschenk kann erst dann so richtig zur Entfaltung kommen, wenn wir sie, die Liebe, weitergeben. Wenn man jemanden liebt, dann hat man Verantwortung für ihn. All das ist weitaus mehr als wir aus eigener Kraft vermögen und deswegen ist es

nach dem Gottesdienst
gut, dass wir in Taufe und Trauung erfahren, dass Gott uns zur Seite steht. ER geht mit, still und unerkannt. Gott wird die Familie begleiten, so wie er es auf seine Weise bei uns allen immer getan hat und immer wieder tun wird.
          Seitenanfang
   
  
Ev.Landeskirche