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Bei strahlendem Sonnenschein
zogen das Jubelpaar, Elfriede und Fritz Oberacker, mit
ihren Festgästen
am 24. Mai 2001 in die Kirche um das Fest der goldenen
Hochzeit zu feiern.
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50 Jahre sind eine lange Zeit und golden
werden sie nicht immer gewesen sein, so vermutete Pfarrer
Boch in seiner Festansprache. Er erinnerte daran, dass
damals Pfarrer Feil aus Hochstetten, in Vertretung von
Pfarrer Maurer die Trauung hielt. Als Trauspruch wählte
er Worte aus Kolosser 3:
"Alles was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das
tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem
Vater, durch ihn."
Die Zeiten haben sich seit damals gründlich gewandelt.
Der Krieg und eine Zeit der Gefangenschaft lag nicht lang
zurück. Es waren unruhige Zeiten, viele Familien
mussten mit dem Tod lieber Angehöriger fertig werden.
Der Neuaufbau lag bevor. In diese Zeit erhielt das Paar
diesen Trauspruch. Haben sich die Worte bewährt?
Sie haben eine klare unmissverständliche Antwort.
An Jesus sollen wir uns ausrichten und bankbar sein für
das, was Gott für uns getan hat - von Schuld befreit.
Wer Gott Vertrauen schenkt, versucht nach seinen Möglichkeiten
Gott zu loben und ihm zu danken. Gott ist dem Paar in
Treue nahe gewesen, auch da wo der Weg beschwerlich war.
Oft können wir erst im Rückblick sehen, wo Gott
uns bewahrt hat. |
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| Pfarrer Boch wünschte dem Paar, dass
sie auch in Zukunft ihr Leben nach Gottes Willen ausrichten
werden und in allem was das Leben noch bringen mag, auf
Gott vertrauen. Er wünschte ihnen noch viele gesegnete
Jahre. |
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