Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Am 1. April war für die Konfirmandengruppen 2000/2001 der Einsegnungsgottesdienst.
die Konfirmanden  gehen zur Kirche
Bei strahlendem Sonnenschein zogen die jungen Leute mit Pfarrer Boch in die Kirche ein.
Einzug in die Kirche
Pfarrer Boch erinnerte in seiner Predigt an die Taufe.  
Er hatte ein Päckchen mitgebracht, das Gegenstände enthielt, die symbolisch Gottes Angebot wiederspiegeln.
Ein Schirm, der uns vor Regen und Sonne schützt, zeigt uns wie Gott uns beschützt im Leben.


Pfarrer Boch bei der  Predigt

  Manches Mal läuft nicht alles wie wir es planen und wir holen uns, nicht nur im übertragenen Sinn, eine blutige Nase. Dann ist ein Verbandskasten nützlich. Es tut auch gut zu spüren es steht einer zu uns, und zeigt ich hab dich lieb. Dieser möchte Gott für uns sein.
Manchmal möchte ich anders sein als der ich bin. Mancher flüchtet sich in Träume. Geht etwas schief, wird schnell andern die Schuld gegeben. Ein Spiegel sollte darstellen, dass Gott uns im positiven Sinn zeigen möchte, wie wir wirklich sind, mit Stärken und Schwächen. Gott hält uns den Spiegel vor Augen um uns zu zeigen, dass Veränderung möglich ist. Er will uns zeigen, was in uns steckt und wir noch nicht entdeckt haben.
Manches haben wir schlecht gemacht und wir können uns selbst nicht mehr leiden. Da ist es gut, dass Jesus für unsere Schuld ans Kreuz ging.
Es kann vorkommen, dass wir den Durchblick vorloren haben. Im Geschenk war darum eine Kerze die uns den Weg weisen soll. Jesus sagt: "Ich bin das Licht der Welt". Dies will uns die Taufkerze sagen und die Konfirmationskerze kann daran erinnern: Jesus will unser Licht sein.

Manchmal hat man keine Kraft mehr und man braucht eine eiserne Ration. Brot und Wein sagen uns , beim Abendmahl kann ich Kraft tanken. Die Symbole stehen für die tiefe Wahrheit des Glaubens.
Glauben kann man nicht verschenken, jeder muss seinen eigenen Bezug finden aber ich kann im Glauben einen beschirmen, ihm ein Pflaster geben, den Spiegel vorhalten und ihm helfen sich richtig einzuschätzen.
Wir können einen Hinweis aufs Kreuz geben und sagen wo es Hilfe gibt. Brot und Wein kann man mit anderen teilen und Gemeinschaft mit Gott erleben.
Pfarrer Boch machte Mut, das Geschenk auf dem weiteren Weg fleißig zu benutzen. Ein Schirm kann nur beschirmen wenn ich ihn aufklappe, der Verbandkasten kann nur heilfreich sein, wenn ich ihn dabei habe. Ist etwas ausgegangen, füllt Gott sein Geschenk auf. In der Gemeinschaft können wir das erleben.
An diesem Sonntag haben die Konfirmanden sich persönlich dazu bekannt, dass sie Gottes Geschenk annehmen wollen. Pfarrer Boch wünschte ihnen, dass sie dranbleiben und ein JA mit Gottes Hilfe sagen.
  bei der Einsegnung
die Konfirmanden singen ein Lied  
 
  Die Konfirmation ist kein Endpunkt, sondern ein Doppelpunkt.
Die Paten wurden an diesem Tag aus ihrer Verantwortung für die christliche Erziehung entlassen. Natürlich ist es gut, wenn sie die Patenkinder auch weiterhin im Gebet begleiten.
               
               
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