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"Der Menschensohn muss erhöht
werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben
haben."
Mit dem Wochenspruch aus Johannes 3, begrüßte
Pfarrer Boch am Palmsonntag, den 20. März 2005, die
Jubiläumskonfirmanden und die ganze Festgemeinde. |
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Auf eine lange Zeit können
die Jubilare heute zurückblicken, seit sie
ein Ja zum Leben im Glauben sagten. Heute ist
ein guter Zeitpunkt sich zu erinnern.
Man trifft Menschen, die man schon lange nicht
mehr gesehen hat. Den Festgottesdienst besuchten
auch einige katholische Klassenkammeraden, die
von Pfarrer Boch besonders begrüßt
wurden.
Bei der Konfirmation geht es um einen Weg, der
ein Leben lang zu gehen ist, bis er vollendet
wird in Gottes Herrlichkeit. Gut ist es dabei
sich immer wieder selbst zu bestätigen, dass
man diesen Weg weitergehen will. Dabei kann man
das einmal gemachte Versprechen überdenken
und sich Gottes Segen neu zusprechen lassen. |
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| Als die heutigen Jubilare vor 50, 60 oder gar 70 Jahren
konfirmiert wurden, war dies ein wichtiges Fest im Leben.
Fast alle Getauften gingen damals zur Konfirmation. Heute
sind es bei uns rund 10% die sich nicht konfirmieren lassen
und in Städten sieht diese Zahl höher aus. Auch
werden viele Kinder erst gar nicht getauft. |
Die Konfirmation ist
auch nicht das Entscheidende, so meinte Pfarrer
Boch.
Die Taufe ohne Glauben ist nur ein feierlicher Akt
und Unterricht bleibt ohne Glauben unlebendiges
Wissen.
Die Konfirmation, ein Fest, das sich für den
Konfirmanden finanziell meist auszahlt, aber ohne
Glauben auch nicht mehr als ein schönes Fest
bleibt.
Früher sollten die Konfirmanden neben dem Wissen
die Vermittlung der Liebe Gottes und die Umsetzung
im Leben lernen. Im Laufe der Jahre hat sich einiges
geändert, aber ob damals wie heute gelungen
ist, was beabsichtigt war, ist zu fragen. |
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In seiner Predigt über Verse
aus Markus 14, führte Pfarrer Boch aus, dass
Verschwendung durchaus einmal angebracht sein
kann. Er erinnerte aber auch an das Pauluswort,
dass alles Geben nichts Nütze ist wenn es
ohne Liebe geschieht.
Die Frau, von der uns Markus berichtet, hat aber
erkannt worauf es im Leben ankommt. Gott zu vertauen,
Jesu Worte ernst zu nehmen und aus Liebe auch
Opfer zu bringen.
Als die Eltern 1935 oder 1945 für ihre Kinder
ein Fest ausrichteten, waren es schlechte Zeiten.
Trotzdem sollte es ein schönes Fest werden
und aus Liebe haben sie manche Entbehrung auf
sich genommen. Es ist gut daran zu denken, Liebe
zu verschwenden, wenn die Zeit dafür da ist. |
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Vielleicht hat die Frau, die das kostbare Salböl
über Jesus ausgegossen hat, nicht genau verstanden
welch wichtige und zeichenhafte Tat sie getan
hat, aber sie hat auf ihr Inneres gehört
und hat in Liebe verschwenderisch gegeben. Auch
Gott hat nicht gespart, als er durch Jesus uns
seine Liebe gezeigt hat.
Verse des Liedes 406 - Bei dir Jesu will ich
bleiben - wurden zwischen den Bestätigungen
der Jubiläums-konfirmationen von der Gemeinde
gesungen. |
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Pfarrer Boch meinte, an die Jubilare
gerichtet, dass diese selbst am Besten wissen,
wie bewusst Gott in jedem Leben war. Heute ist
die Möglichkeit Gott für seine Begleitung
auf dem Lebensweg zu danken und heute haben sie
die Chance, das damals versprochene zu erneuern
und Gottes Segen persönlich zu empfangen.
Die Konfirmationsjubilare der Gnadenkonfirmation,
der Diamantenen und der Goldenen Konfirmation
wurden namentlich aufgerufen.
Zwei Jubilare der Gnadenkonfirmation
waren in den Gottesdienst gekommen. Am 31. März
1935 wurde der Jahrgang 1920/21 hier durch Pfarrer
Katz konfirmiert. Sechs weitere Jubilare konnten
wegen Krankheit nicht anwesend sein.
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Am Sonntag Judica des
Jahres 1945 wurden die Jubilare der heutigen Diamantenen
Konfirmation von Pfarrer Heuser konfirmiert.
Die Konfirmation fand, wegen der damaligen Umstände,
um 7 Uhr morgens statt.
Zum Jubiläum waren 22 Frauen und Männer
gekommen. Drei konnten nicht da sein und 10 sind
bereits verstorben. |
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| vor
10 Jahren |
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Am 27. März 1955 wurden von Pfarrer Lörsch
33 Jungen und Mädchen konfirmiert. 26 waren
heute gekommen, 5 konnten nicht dabei sein und
2 sind bereits verstorben.
Der Jahrgang wurde durch 6 katholische Mitschüler
ergänzt, die diesen Festtag mit den ehemaligen
Klassenkammeraden und Kammeradinnen verbrachten.
vor
50 Jahren |
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