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Am Sonntag, den 9. Juli 2006 haben sich im Gottesdienst
die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs
2006/07 vorgestellt. 41 Jungen und Mädchen
werden sich in den kommenden Monaten intensiv
mit dem Glauben an den dreieinigen Gott beschäftigen,
um dann im kommenden Jahr bei der Konfirmation
ihre Taufe zu bestätigen.
Als Gast in diesem Gottesdienst
konnte Pfarrer Boch Prälatin Horstmann-Speer
begrüßen.
In Baden gibt es zwei Prälaturen, Frau
Horstmann-Speer betreut Nordbaden und Dr. Hans
Pfisterer Südbaden Nach der Grundordnung
unserer Landeskirche unterstützen Prälaten,
den Landesbischof in der geistlichen Leitung
der Gemeinden und der Pfarrer und Pfarrerinnen.
Prälatin Horstmann-Speer machte die Geschichte
von Noomi und Rut zum Thema ihrer Predigt. Kurz
nach Ende der WM, die das Motto hatte: Die Welt
zu Gast bei Freunden, fragte sie, wie es denn
mit unserer Gastfreundschaft nach diesen Fußballwochen
bestellt sein wird.
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Es geht in der Geschichte von Rut um Mut und
Entschlossenheit und um die Freundschaft von alt
und jung. Diese Geschichte kann als Vorbild dienen.
Wir können sehen, dass sich die Stärke
eines Volkes am Wohl der Schwachen misst.
In der Geschichte von Rut sehen wir auch ein Beispiel
einer gelungenen Migration. Rut fügt sich
ein in die Religion und Gepflogenheiten des Landes,
das sie für ihre Zukunft als Heimat wählte.
Sie bekennt sich zu dem Gott ihrer Schwiegermutter,
obwohl sie gesehen hat, dass er diese nicht vor
Leid bewahrt hat. Sie hat den Mut ihr Vertrauen
diesem Gott zu schenken und wird nicht enttäuscht,
sie erlebt neue Freude und Glück. Eine schöne
Geschichte, die aber keine Rührseligkeit
heraufbeschwören soll, sondern die Führung
Gottes aufzeigt.
Solche Geschichten finden sich viele in der Bibel.
Einige werden unsere Konfirmanden und Konfirmandinnen
in den folgenden Monaten kennen lernen. Der erste
Konfirmandenunterricht fand am 5. Juli statt und
schon konnten sie in diesem Gottesdienst einen
schönen Beitrag geben. |
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| Die Jugendlichen nannten bei der Vorstellung nicht
nur ihren Namen, sondern auch ein Hobby oder eine
Lieblingssendung. Anschließend erfreuten sie
die Gemeinde mit einem Lied. Da es in englischer
Sprache gesungen wurde, hatten die Gottesdienst-besucher
auf Handzetteln eine Übersetzung erhalten. |
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Pfarrer Boch und Ralph Schmidhuber, unser Jugendsekretär,
baten die Gemeinde um Verständnis für
die jungen Leute. Neue Elemente können den
Gottesdienst bereichern, erfordern aber auch Toleranz.
Die Jugendlichen wurden darum gebeten, den Gottesdienst
aufmerksam zu begleiten. Pfarrer Boch wies darauf
hin, dass im Gottesdienst Menschen auch Ruhe suchen
und er bat die Mädchen und Jungen darauf Rücksicht
zu nehmen.
So wird es eine bereichernde Vorbereitungszeit bis
zur Konfirmation 2007 werden. |
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