Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Pfarrer Boch begrüßt die Gäste

Mit Freude wurden dann aber alle im Gemeindehaus von Pfarrer Boch und dem Posaunenchor mit herzlichen Worten und der südafrikanische Nationalhymne begrüßt. Mit Kaffee und Kuchen konnten sie sich dann noch etwas stärken.
Um 19.00 Uhr waren die Bläser in der Kirche und boten den zahlreich erschienenen Besuchern ein beeindruckendes Konzert.

Sie zeigten, dass sie nicht nur ihre Blasinstrumente beherrschen, sondern auch als Chor das Publikum begeistern können.Die Gruppe ist ein Auswahlchor aus verschiedenen Kirchengemeinden in der Nähe von Port Elisabeth und Kapstadt. Sie haben in der vergangenen Woche auf der Expo in Hannover gespielt. Die musikalische Leitung hatte Albert Engel.

Das gemeinsame Mittagessen wurde beim Kindergartenfest eingenommen. Der Nachmittag blieb auf Wunsch unsere Gäste zur Regenerierung frei. Der Nachmittagskaffee wurde im Feuerwehrhaus angeboten, zum Abendbrot trafen wir uns wieder im Gemeindehaus. Anschließend wurden unseren Gästen einige Dias von unserer kürzlichen Freizeit auf Rügen sowie einige markante Gebäude und Ansichten unseres Heimatdorfes gezeigt. Bei viel Unterhaltung und teilweise gemeinsamen afrikanischen Rhytmen klang auch dieser Tag gegen Mitternacht aus.


Bruchsal oder Karlsruhe? Das war heute eine wichtige Frage. 16 aktive Musiker mit ihrem Chorleiter Albert Engel und drei weiteren Begleitpersonen aus der Gegend um Kapstadt und Port Elizabeth aus der ‚Moravian Church' waren in den Tagen vom 15. bis 17. Juli 2000 bei uns. Die Autos zum Abholen wurden nach Bruchsal bestellt, aber unsere Gäste kamen in Karlsruhe an. So verzögerte sich die Ankunft in Liedolsheim erheblich.

 


Auf dem Programm standen:
PRELUDE IN THE OLD STYLE
ALLEIN GOTT
JESUS IS THE ONE
NTSIKANA`s GREAT HYMN
LELÈVANGELI LOTHANDO
SHUMAYELA
I WILL FOLLOW HIM
SPIRIT OF BRASS
I`M GONNA RIDE THE CHARIOT
KLOPSE VARIATIONS
VOICES OF AFRICA
TOWNSHIP JIVE
MAJEST

 

 

 

 

 

 

 

Am Sonntagmorgen war dann ihr Mitwirken beim Gottesdienst anläßlich des Kindergartenfestes vorgesehen. Nachdem, aufgrund des wechselhaften Wetters, der Gottesdienst nicht wie vorgesehen im Freien stattfinden konnte, herrschte auf der Empore unserer Kirche ein großes Gedränge. Trotzdem konnten die vorgesehenen Musikstücke -teilweise gemeinsam mit unserem Chor- intoniert und zwei freie Stücke unserer Gäste zu Gehör gebracht werden.

 

 

Nachdem der Montagmorgen ein besseres Wetter versprach, trafen wir uns nach dem Frühstück im Gemeindehaus, von wo aus die Gäste einen Besuch in Karlsruhe mit einigen Begleitern von uns antraten. Gegen 14 Uhr waren dann alle wieder zurück, so daß beim Clubhaus der Segelfreunde das Mittagessen eingenommen werden konnte. Als die afrikanischen Bläser auch noch einen Fußball entdeckten, war der Nachmittag sehr kurzweilig, da sie uns einige Kabinettstückchen ihrer Ballfertigkeit und ihrer für uns unnachahmlichen Bewegungen zeigten. Nur schwer waren sie vom Ball zu trennen, so daß der Nachmittagskaffee nur eine kurze Unterbrechung darstellte. Erst gegen 17 Uhr hatten sie ein Einsehen, da bereits gegen 18 Uhr die Rückfahrt zum Flughafen in Frankfurt erfolgen mußte. Auch ließen es sich einige nicht nehmen, während des Nachmittags eine Segeltour auf dem Baggersee zu unternehmen. So trafen wir uns gegen 18 Uhr nochmals am Gemeindehaus, um Abschied zu nehmen. Nach einem Segenslied von uns sangen auch unsere Gäste ein Abschiedslied in Africaans. Schließlich wurde Arm in Arm von ihnen das einmalige ‚SHUMAYELA' angestimmt. Nachdem die drei VW-Busse sowie der Kombi beladen und bestiegen waren, hieß es endgültig Adieu zu sagen. Mit vielen wehmütigen Blicken und viel Winke-Winke sahen wir den davonfahrenden Autos traurig nach. An dieser Stelle sei allen gedankt, die zum guten Gelingen dieses Besuches beigetragen haben. Namentlich erwähnt werden sollen unsere Chauffeure Mathias und Karl-Heinz Lang, Axel und Annette Süß sowie Gernot Bolz, während den Gastfamilien sowie den Frauen für die Bereitstellung von Salaten und Kuchen mit Vorbereitungen im Gemeindehaus und den Segelfreunden für die Überlassung ihres Geländes am Montagnachmittag ebenso ein herzliches Dankeschön gilt. Abschließend kann festgestellt werden, daß diese Tage für uns unvergeßlich bleiben werden.

 

 

 

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