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| Eltern, Paten, Familienangehörige
und Freunde brachten am 14. März 2004 den kleinen
Alexander Kötzle zur Taufe in unsere Kirche. Dieser
Sonntag trägt den Namen Okuli, und bedeutet: Meine
Augen sehen stets auf den Herrn (nach Ps.25,15) |
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Der Name des Sonntags sagt etwas aus über
das Ziel auf das eine Taufe hindeutet. Wir sollen
unsere Augen auf ein Ziel richten, auf Jesus Christus,
der uns den Weg zum wahren Leben zeigen wird.
Zu Beginn der Taufe sang die Gemeinde das Lied 211
aus dem evangelischen Kirchengesangbuch.
Dort heißt es im 5. Vers:
Gott, der du durch die Taufe jetzt im Glauben einen
Anfang setzt, gib auch den Mut zum nächsten
Schritt. Zeig uns den Weg und geh ihm mit. |
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| Die Schriftlesung zur Taufe steht im Johannesevangelium
Kap.3, Vers 3-8. Dort kommt ein Pharisäer mit Namen
Nikodemus in der Nacht zu Jesus. Er hatte eine Ahnung
davon, dass Jesus tatsächlich von Gott gesandt worden
war. Er verstand, obwohl er Schriftgelehrter war, vieles
nicht was Jesus predigte und wollte Klarheit. |
Pfarrer Boch meinte, dass Alexander
vielleicht noch mehr Schwierigkeiten hat, das zu
verstehen, was in der Taufe geschieht. Er ist noch
ein Kind, darum hat unser Pfarrer die Taufansprache
wieder in einem Brief geschrieben, den die Eltern
oder Paten ihm später vorlesen können
oder den er selbst einmal lesen kann.
Der Taufspruch, den Alexanders Eltern für ihn
aussuchten, steht in 1. Korither 12, Vers 13:
"Denn wir sind durch
einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien
Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind
alle mit einem Geist getränkt."
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| Vielleicht wird sich Alexander einmal fragen, was das
bedeutet. Paulus, der dies geschrieben hat, meint damit,
dass alle Getaufen eine große Gemeinschaft bilden,
überall auf der ganzen Welt. Weil Jesus, als Sohn
Gottes, Mittelpunkt dieser Gemeinschaft ist, ist sie etwas
Besonderes. |
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Unterschiede, z.B. durch Geschlecht, Rasse, Bildung
und Einkommen haben bei Jesus keine Bedeutung. Alle
sollen erfahren, dass ein Leben mit ihm zu seinem
Ziel findet.
Gott sagt Alexander in der Taufe seine Liebe zu.
Er kann durch den Glauben an Jesus Christus ein
Kind Gottes sein, Gott liebt jeden so wie er ist,
ohne Vorbedingung.
Auch wenn Alexander heute noch zu klein ist dies
zu begreifen, gilt Gottes Zusage für ihn uneingeschränkt.
Seine Eltern, Paten und die ganze Gemeinde kann
ihm von Gottes Liebe erzählen.
Pfarrer Boch wünschte Alexander, dass er später
selbst erleben kann, dass ein Leben mit Gott von
Liebe und Barmherzigkeit geprägt ist. Zum Beispiel
bei der Konfirmation ist Gelegenheit selbst vor
der Gemeinde das JA zu Gott zu bestätigen.
Wir wünschen Alexander
und seiner Familie Gottes Segen. |
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Im Anschluß an den Gottesdienst waren die
Gemeindemitglieder zum ersten Mal nach dem Sonntagsgottesdienst
zu einem Kirchenkaffee eingeladen. Bei Kaffee oder
Tee konnte die Predigt besprochen oder der Ausflug
für den Nachmittag geplant werden. Vielen Dank
an die Organisatorin. |
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