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| In der Taufe bietet Gott einem Menschen an, ihm auf
seinem Lebensweg zu begleiten. Am 31. Oktober 2004 wurde
Sidney Martin Kulz von seinen Eltern und Paten in die
Kirche gebracht, um im Gottesdienst getauft zu werden. |
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Dieser Sonntag trägt den Namen Reformationstag.
Die evangelischen Christen erinnern sich an das
Wirken von Martin Luther. Er erkannte in seiner
Zeit, dass viele Dinge in der Kirche nicht nach
Gottes Willen liefen und erhob seine Stimme dagegen.
Solche Einsicht geschieht durch die Hilfe des Heiligen
Geistes. Darauf weist das rote Parament an der Front
der Kanzel hin. Auch heute sind Menschen aufgerufen,
ihre Umwelt konstruktiv kritisch zu prüfen
und friedlich an Verbesserungen zu arbeiten.
Dass wir nicht wissen, an welchen Veränderungen
Sidney einmal mitwirken wird, kam im Lied 591 zum
Ausdruck. Darin heisst es: "Kind du bist uns
anvertraut. Wozu werden |
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| wir dich bringen? Wenn du deine Wege gehst, welche
Lieder wirst du singen? Welche Worte wirst du sagen und
an welches Ziel dich wagen?" Das Lied erzählt
weiter von Schwierigkeiten in dieser Welt und endet in
der Hoffnung auf die Hilfe Gottes, die er in Jesus Christus
zu uns Menschen gesandt hat. In seinem Namen wird Sidney
getauft. |
Sein Taufspruch steht im Psalm 27, Vers 1:
"Der HERR ist mein Licht
und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte
mir grauen?"
Dieser Psalm ist ein Gebet, in dem ein Mensch
von seinen Erfahrungen mit Gott spricht. Vielleicht
wird sich Sidney einmal fragen vor wem er sich
fürchten soll, wo doch seine Eltern und viele
andere Menschen gut für ihn sorgen, so meinte
Pfarrer Boch in seiner Ansprache. Aber wenn er
älter wird, können Zeiten kommen in
denen er Angst haben wird. Dann kann er sich an
seinen Taufspruch und an die feste Zusage Gottes
erinnern, dass er sein Helfer und sein Licht in
dunklen Zeiten sein wird.
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Die Taufkerze erinnert Sidney auch an diese Aussage
und daran, dass Jesus als Licht in die Welt gekommen ist.
Er hat von sich gesagt: " Ich bin das Licht der Welt.
Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis,
sondern wird das Licht des Lebens haben." |
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Als Kind wird Sidney von seinen Eltern an der
Hand genommen um ihn zu führen und zu zeigen
wie lieb sie ihn haben.
In der Taufe bietet Gott seine Führung für
das ganze Leben an. Er will Sidney nahe sein,
wo immer er auch hingehen wird.
Pfarrer Boch wünschte, im Namen der versammelten
Gemeinde, dass Sidney es selbst erfahren wird:
zu Gott kann ich kommen was immer auch geschehen
ist.
Die Tür zu Gott ist immer offen, jeder muss
nur selbst durch sie zu ihm hindurchgehen. |
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