|
|
| Mit der Feier des Gottesdienstes am Sonntag erinnern
Christen an die Auferstehung Jesu von den Toten. Wir freuen
uns besonders, wenn im einem Gottesdienst ein Kind getauft
wird. Dazu brachten am 25. April 2004 die Eltern, ihr
Pate und Freunde Antonia Metzmeier in die Kirche. |
 |
Dieser Sonntag trägt auch den Namen Misericordias
Domini, was auf die Barmherzigkeit des Herrn hinweist.
Ein eindrückliches Bild in der Bibel, das
uns Barmherzigkeit veranschaulicht, ist die Geschichte
vom guten Hirten. In der Taufe wird durch den
Zuspruch des Segens auch Gottes Barmherzigkeit
deutlich.
Für die Taufe hatten Antonias Eltern Vers
12 aus dem 12. Kapitel des Johannesevangeliums
ausgesucht:
"Ich bin das Licht
der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln
in der Finsternis, sondern wird das Licht des
Lebens haben."
Gott wird Antonia den Lebensweg hell machen, wenn
sie Jesus nachfolgt. Ein toller Zuspruch, der
aber nicht bedeutet, dass sie im Leben auf Watte
getragen wird.
Was einem Menschenleben beschieden sein kann,
wird auch in ihrem Leben möglich sein.
|
|
| Die Eltern, der Pate, die Großeltern und Freunde
können nicht wissen, was Antonia alles begegnen kann.
Sie tun ihr Möglichstes Antonia zu beschützen
und ihr einen guten Weg im Leben zu zeigen. Doch bei aller
Sorge und Verantwortung können sie kein beständiges
Glück und immerwährende Zufriedenheit machen.
|
Jesus aber wird bei Antonia bleiben, weil sie
durch die Taufe und durch den Glauben zu ihm gehört.
Ganz egal was ihr im Leben widerfahren wird, Gott
hat seinen Anspruch angemeldet und sein Siegel
aufgedrückt. Heute hat er versprochen: Ich
will bei Antonia bleiben.
Symbole helfen uns Gottes Zusage deutlich zu machen
und uns zu erinnern. In der Taufe haben wir das
Wasser und auch die Kerze, die uns an Jesus als
das Licht der Welt erinnert.
Jesus ist durch seinen Tod am Kreuz zum Licht
für die Menschen geworden. Er ist der einzige
Weg zu Gott. Wer ihm nachfolgt, wird nicht im
Dunkeln verloren gehen.
Mit dem Wasser der Taufe wird alles was einen
Menschen von Gott trennen könnte, abgewaschen.
Pfarrer Boch wünschte Antonia, dass sie
selbst einmal glauben kann, dass Gott sie hält,
behütet und begleitet.
|
 |
|
| Der Friede Gottes, der wie ein Licht die
Dunkelheit eines Lebens zerbricht, bewahre sie an Leib
und Seele. |
| |
| |
| |
|
|