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| Am Sonntag, den 11. Januar 2004, wurde
Jonathan Georg Ottinger von seinen Eltern, Paten, Verwandten
und Freunden in die Kirche gebracht, um durch die Taufe
in die Gemeinschaft der evangelischen Christen aufgenommen
zu werden. |
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Manche Texte der Bibel erinnern uns an die
Offenheit die Jesus an Kindern geschätzt
hat. Einige davon werden zu Beginn einer Taufe
gelesen.
So hörte die Gemeinde die Worte Jesu aus
Markus 10, wo er sagt: "Laßt die Kinder
zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen
gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage
euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt
wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und
er herzte sie und legte die Hände auf sie
und segnete sie."
Dieser Text ist auch ein Beispiel dafür,
dass es nicht auf unseren Verstand und unsere
Vernunft ankommt, wenn wir Gott begegnen. Offen
und ohne Hintergedanken, wie kleine Kinder mit
ihm umgehen, so will Gott, dass wir zu ihm kommen.
Wir dürfen ihm wie einem liebenden Vater
vertrauen.
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Der Taufspruch,
den die Eltern von Jonathan für ihn wählten,
steht in Psalm 91 Vers 11:
"Denn er hat seinen Engeln
befohlen, daß sie dich behüten auf allen
deinen Wegen"
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Engel sind Wesen, die Gott und Menschen miteinander
verbinden. Sie kommen zu Menschen die Trost und
Hilfe brauchen. In einem Lied von Siegfried Fietz,
das die Gemeinde sang, kommt dies schön zum
Ausdruck.
Manchmal brauchst du einen Engel,
der dich schützt und dich führt. Gott
schickt manchmal einen Engel, wenn er deine Sorgen
spürt.
Hast du Kummer tief im Herzen, tut dir wahrer
Zuspruch gut. Denn mit großen Seelenschmerzen
fehlt dir jeder Lebensmut.
Gott ist es nicht egal was aus Jonathan einmal
wird, aber er drängt sich auch nicht auf.
Er möchte an seiner Seite sein wenn er dies
akzeptiert. Dazu heißt es im Lied weiter:
Hab Vertrauen in die Kräfte, die
Gott selbst als Lotse schickt. Ihre heilsamen
Geschäfte haben dich sehr schnell erquickt. |
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| Gott ist stets an deiner Seite,
auch wenn du ihn gar nicht siehst, mit behutsamen Geleite,
damit neue Hoffnung sprießt. |
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Jesus wollte, dass die Menschen diese Hoffnung
im Glauben annehmen können. Darum gab er
auch seinen Jüngern einen Auftrag und sandte
sie in die Welt:
" Darum gehet hin und machet zu Jüngern
alle Völker: Taufet sie auf den Namen des
Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes."
In dieser Nachfolge stehen auch wir, wenn wir
Kinder taufen.
In der Taufe wurde Jonathan zugesprochen, dass
Jesus sein Begleiter sein will, in allen Lebenslagen.
Pfarrer Boch segnete den Täufling, die Eltern
und Paten und forderte die Gemeinde auf, für
das neue Gemeindemitglied zu beten.
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