Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Wenn ein Kind zur Welt kommt, haben wir allen Grund, Gott zu loben und zu danken.
Darum brachten auch die Eltern von Björn Peeters, ihren Sohn am Samstag, den 7. Februar 2004, zum Taufgottesdienst in die Kirche.
Pfarrer Boch bei der Ansprache Wenn wir Kinder taufen, tun wir das, weil Jesus es uns vorgelebt hat. In der Bibel kommt dies in Markus 10 gleichnishaft zum Ausdruck. Dort lesen wir: " Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an.
Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Laßt die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht; denn solchen gehört das Reich Gottes.
Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie."

Der Taufspruch, den die Eltern für Björn aussuchten, soll ihn im Leben begleiten. Jesus selbst hat die Worte gesprochen, die wir in Johannes 8 Vers 12 nachlesen können:
"Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben."

Licht gehört zu unserem Leben dazu. Nicht nur wenn der Strom ausfällt, sondern auch bei größeren und kleineren Festen zünden wir Kerzen an. Sie verbreiten Wärme.
Wenn ein Kind geboren wurde sagen wir, das Kind hat das Licht der Welt erblickt, auch wenn die Geburt nachts gewesen ist.

Obwohl es in der Welt Dunkles, Leid und Unrecht gibt, hat dieser Ausspruch seine Berechtigung. Wir geben damit dem Glauben Ausdruck, dass das Licht stärker ist als die Finsternis.
Zur Taufe gehört neben dem Segen und dem Wasser auch die Taufkerze. Wir zünden sie an der Osterkerze an. Dieses Licht steht für das Leben, es erinnert uns daran, dass Jesus auferstanden ist. Er hat zu seiner Zeit auf der Erde Blinde geheilt und Menschen die Augen geöffnet. Auch heute geht von ihm Licht und Wärme aus.

Jesus will auch Björns Leben hell machen, die Taufkerze soll ihn daran erinnern.

Björn wird getauft
In der Taufe sagt Gott Björn zu, dass er ihm nahe sein will. Die Eltern, Paten, Freunde, jeder der Jesus vertraut kann von diesem Licht in das Leben von Björn hineinstrahlen.
die Taufgemeinde Pfarrer Boch gab, im Namen der ganzen Kirchengemeinde, dem Wunsch Ausdruck, dass Björn dies einmal selbst im Glauben annehmen kann und Gott in seinem Leben Vertrauen schenken wird.
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