Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Am Sonntag Okuli, was lateinisch Augen heißt, wurde Jonas Fuchs im Gottesdienst getauft. Der Name des Sonntags weist auf Psalm 25 hin, dort heißt es in Vers 15: "Meine Augen sehen stets auf den HERRN"
bei der Taufansprache
Jonas soll in seinem Leben erfahren, dass Gott ihn mit seinen Augen leitet und führt und ihm Liebe und Barmherzigkeit entgegenbringt. Dies wünschte Pfarrer Boch zu Beginn des Gottesdienstes.
Jeder Mensch hat einen eigenen unschätzbaren Wert, den Gott ihm zumisst. Unterschiede die wir machen, gibt es bei Gott nicht. So steht in der Bibel: Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht
Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.
Vor der Taufe sang die Gemeinde das Lied "Vergiss es nie", in dem deutlich zum Ausdruck gebracht wird, wie einmalig jeder Mensch ist. Jeder ist ein genialer Gedanke Gottes, so auch Jonas.

Dieses Lied soll eine Botschaft an Jonas sein und Pfarrer Boch forderte die Eltern auf, ihm es später vorzusingen und den Brief, der die Taufansprache enthält, vorzulesen.

Jonas´ Eltern haben Psalm 91, Vers 11 als Taufspruch ausgewählt:
"Denn er hat seinen Engeln befohlen, daß sie dich behüten auf allen deinen Wegen"

In der Taufe wird sichtbar, spürbar und hörbar zugesagt, dass Jonas Gott so wichtig ist, dass er seine Engel beauftragt, auf ihn zu achten. Von Engel berichtet uns die Bibel. Sie sind Botschafter Gottes, Helfer und Trostspender in Notzeiten. Engel bringen uns Gott greifbar nahe. So heißt es in einem Lied:
"Manchmal brauchst du einen Engel, der dich schützt und dich führt. Gott schickt manchmal einen Engel, wenn er deine Sorgen spürt. Gott ist stets an deiner Seite, auch wenn du ihn gar nicht siehst, mit behutsamen Geleite, damit neue Hoffnung sprießt." *

Jonas wird getauft
Der Taufspruch drückt diese Gewissheit aus, dass Gott Jonas ganz nahe ist. Er möchte ihm helfen den Sinn seines Lebens zu finden.
die Taufgesellschaft Eltern, Paten und Großeltern sollen Jonas von diesem Gott erzählen, mit ihm beten und ihm vorleben was es heißt, Gott zu vertrauen. Auch die Gemeinde ist dazu aufgefordert Jonas zu helfen den Weg des Glaubens zu finden.
Ab und zu wird Gott auch Jonas einen Engel schicken um ihn auf schweren Wegen zu begleiten und Botschaften von Gott zu übermitteln. Letztlich liegt es aber an Jonas, ob er Gott glauben wird, dass er es gut mit ihm meint. Er muss selbst einmal entscheiden ob er Gott auf seinem Lebensweg an seiner Seite haben will.
Gott drängt sich nicht auf, aber wer ihm glaubend vertraut kann erfahren, dass auf ihn Verlaß ist.

 

 

* Text: Hermann Schulze-Berndt / Melodie: Siegfried Fietz / ABAKUS Musik Barbara Fietz, Greifenstein

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