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Am 10. Juli 2005, dem
7. Sonntag nach dem Dreieinigkeitsfest, wurden Ina Marie
Haffner und Sophia Emily Sliver im Gottesdienst getauft. |
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In diesem Gottesdienst konnte Pfarrer Boch nicht
nur die Gottedienstbesucher und dabei besonders
die Taufgesellschaft begrüßen, sondern
auch die neuen Konfirmanden und ihre Eltern.
Die Taufe ist ein Zeichen dafür, dass
Gott lebendig ist und uns liebt. Durch die Taufe
erhalten wir Anteil an dem, was Jesus Christus
durch Tod und Auferstehung für uns erworben
hat.
Jesus Christus hat selbst den Auftrag gegeben
zu taufen. So steht in Matthäus 28, Vers
19:
"Darum gehet hin und machet zu Jüngern
alle Völker: Taufet sie auf den Namen des
Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes
und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen
habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage
bis an der Welt Ende."
Wie kann ein Kind begreifen, was in der Taufe
geschieht, so wird oft gefragt. Wenn wir in
der Taufe Gottes Zusage an uns sehen, können
wir den Sinn erkennen.
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| Die Taufkerze und der Taufspruch können
später einmal Erinnerungszeichen sein. Darum hatte
Pfarrer Boch seine Ansprache über die Taufverse wieder
als Brief verfasst, damit die Kinder dies später
einmal nachlesen können. |
Der Taufspruch von Sophia stammt
aus einem sehr alten und langem Gebet, dem längsten
Psalm in der Bibel, Psalm 119, Vers 105: "Dein
Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht
auf meinem Weg."
Der Beter hat erkannt, wie gut es ist, Gott zu vertrauen.
Wie ein Licht auf dunklem Weg, wie eine Kerze in
finsterer Nacht ist Gottes Wort. Wir können
es in der Bibel nachlesen. Pfarrer Boch erinnerte
daran, dass die Taufkerze als Zeichen dafür
steht, dass Gott den Lebensweg der beiden hell machen
möchte. Keiner weiss was im Leben auf sie zukommen
wird. Bestimmt werden Eltern, Großeltern und
Paten alles was ihnen möglich ist tun, um sie
vor Gefahren zu beschützen und zu bewahren.
Aber bei aller Fürsorge haben Menschen es nicht
in der Hand Glück und Zufriedenheit zu machen.
Gottes Macht ist größer als alle menschliche
Macht. Er sagt Sophia und Ina in der Taufe zu, dass
er sie im Leben führen und leiten will. Er
möchte in der ihrer Nähe bleiben und ihnen
helfen, einen guten Weg durchs Leben zu finden. |
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| Selbst wenn es ihnen einmal nicht gut gehen
wird, ist Gott da mit seinem Trost. Wenn der Lebensweg
dunkel wird, möchte er ihr Licht auf dem Weg sein. |
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Das Tauflied nahm das auf, auf was die
Taufkerze hinweisen soll.
"Du bist das Licht der Welt, du bist der Glanz,
der uns unseren Tag erhellt. Du bist der Freudenschein,
der uns so glücklich macht, dringst selber in uns
ein. Du bist der Stern in der Nacht, der allem Finsteren
wehrt. Bist wie ein Feuer entfacht, das sich aus Liebe
verzehrt, Du, das Licht der Welt."
Der Taufspruch von Ina erzählt von Gottes Fürsorge
für uns. In Psalm 91 Vers 11 heißt es:
"Denn er hat seinen Engeln
befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen
Wegen!"
Gott gibt sein Wort als Licht für den Weg und er
schickt seine Engel um zu bewahren. Doch er drängt
sich keinem auf. Gott bietet seine Begleitung an und
freut sich über Ina und Sophia, wenn sie mit ihrem
Glauben und Vertrauen darauf antworten. |
| Glauben heißt, sich Gott vertrauensvoll
zuwenden. Ihm zutrauen, dass er uns begleitet und Gutes
für unser Leben im Sinn hat. |
Auf den Namen des dreieinigen Gottes wurden die
Kinder getauft. In seinem Namen wird alles, was
sie von ihm trennen könnte abgewaschen. Auf
seinen Namen hin glauben und hoffen wir auf die
neue Zukunft, die Gott allen, die ihm vertrauen,
verheißen hat.
So wünschte Pfarrer Boch für die Täuflinge,
dass sie von Gottes Licht begleitet und von seinen
Engeln geleitet, voller Hoffnung und Liebe in
die Welt gehen können. Im Wissen dass Gott
sie hält und ihnen zur Seite steht, können
sie mutig und gelassen sein.
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes stellten
sich die
Konfirmanden und Konfirmandinnen des neuen Jahrgangs
der Gemeinde vor. |
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