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Die Melodie des Liedes "Bahnt
einen Weg unserm Gott" spielte der Posaunenchor zum
Beginn des Taufgottesdienstes am 6. Mai 2005. Sandra Hesse,
die zukünftige Frau unseres Posaunenchormitglieds
Marco Richter, wurde an diesem Abend durch die Taufe mit
hineingenommen in die Gemeinschaft der Glaubenden, in
die Kirche Jesu Christi und auch in unsere Gemeinde hier
in Liedolsheim. |
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"Endlich ist es so weit. Heute
ist der große Tag da." So meinte Pfarrer
Boch zu Beginn seiner Taufansprache und er betonte,
dass die Menschen die mit Sandra eine kürzere
oder längere Strecke des Lebensweges gingen,
diesen Abend als etwas Besonderes empfinden.
Damit Sandra wußte worauf sie sich einlassen
würde, hat sie in den vergangenen Wochen mit
einer kleinen Gruppe an einem Glaubenskurs teilgenommen
um die Grundlagen des christlichen Glaubens zu erforschen.
Für viele von uns hier ist der Glaube etwas
sehr selbstverständliches. Wir sind in dem
Teil unseres Landes geboren, das schon immer die
Freiheit der Religion im Grundgesetz verankert hat. |
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| In den neuen Bundesländern sind viele Menschen
von einem Weltbild ohne Glauben an Gott geprägt.
Da ist es wie ein Wunder, dass dennoch viele sich diesen
Glauben bis heute bewahrt haben. Sandra hat einiges von
dem Glauben an Gott durch ihren Bräutigam Marco erfahren
und ist dadurch neugierig geworden auf das, was seinem
Leben Halt und Zukunft schenkt. Darum wollte sie auch
mehr davon erfahren. |
Pfarrer Boch betonte, dass das "Ja"
das Sandra an diesem Abend zum Glauben und zur
Taufe spricht, keinen Schlussstrich auf ihrem
Weg setzt. Es markiert vielmehr einen Doppelpunkt,
denn der Lebensweg hat nun eine neue Richtung
durch die Verbindung mit Jesus Christus und er
hat ein gutes Ziel. Als Taufspruch hat darum Pfarrer
Boch ein Wort Jesu aus dem Johannesevangelium
gewählt:
"Ich bin der Weinstock,
ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich
in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich
könnt ihr nichts tun." |
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So wie eine Weinrebe nur am Weinstock wachsen und reifen
kann, ist es auch mit unserer Beziehung zu Gott.
Nur wenn wir dran bleiben an Gott, wenn wir in seinem
Wort lesen und mit ihm im Gebet reden, kann unser Leben
reiche Früchte tragen. Durch Gottes Wort, wie es
in der Bibel zu finden ist und durch die Begleitung anderer
Menschen, kann Sandra entdecken was Gottes Wille für
ihr Leben ist. |
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Gott bietet in der Taufe seine Begleitung
an.
Das zu glauben kann man nicht lernen. Wir können
uns auf Glaubensinhalte verständigen und Argumente
dafür und dagegen abwägen. Letztendlich
ist der Glaube aber ein Schritt des Vertrauens.
Im Glauben lassen wir uns auf das Angebot Gottes
ein aus seiner Fülle Liebe, Lebenskraft und
Hoffnung zu schöpfen.
Die Gemeinschaft der Glaubenden kann helfen am Glauben
dran zu bleiben, indem wir füreinder beten,
gemeinsam Gottesdienst |
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feiern, miteinander schwierige Zeiten
aushalten und immer wieder nach Gottes Weg fragen.
In der Liebe und Zuneigung der Schwestern und Brüder
kann ein Stück der Liebe Gottes sichtbar werden.
Unsere Gemeinde freut sich darauf, mit Sandra das zu erleben
was Jesus ihr im Taufspruch verheißen hat.
Wir wünschen ihr Gottes Segen auf dem Weg des Glaubens. |
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