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| Sandro Fetzner, die Geschwister Luca Leon Rainer und
Marvin Wolf sowie die Zwillinge Leon und Lukas Seiter
wurden am 19.2.05 in einem Abendgottesdienst getauft. |
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Zu Beginn der Feierstunde sang die Gemeinde das
Lied "Der Mond ist aufgegangen". Darin
heißt es im dritten Vers: "Seht ihr den
Mond dort stehen? Er ist nur halb zu sehen und ist
doch rund und schön. So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen, weil unsre Augen sie nicht
sehn."
Die Taufe ist ein Zeichen dafür, dass Gott,
den wir auch nicht sehen können, lebt. Gott
liebt die Menschen, in der Taufe wird das spürbar. |
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In der Bibel lesen wir, wie aufgeschlossen
Jesus Kindern gegenüber war. So steht in
Markus 10:
Jesus sprach zu ihnen: Laßt
die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht;
denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich,
ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt
wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Und er herzte sie und legte die Hände auf
sie und segnete sie.
Schon vor der Geburt der Kinder hat Gott gesagt:
Ihr sollt leben, ich habe euch lieb.
Darum hat jeder Mensch einen unschätzbaren
Wert, egal wie lange sein Leben dauert. Gott ist
offen den Kindern gegenüber und wir sollen
uns ein Beispiel an ihnen nehmen. Von Kindern
können Erwachsene viel lernen, das sie vergessen
oder verlernt haben.
Sandro ist 4 Monate alt, Lukas ist schon ein halbes
Jahr, die Zwillinge sind 9 Monate und Marvin ist
schon 4 1/2 Jahre.
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| Jeden Tag lernen diese Kinder Neues,
bei ganz kleinen Kindern kann man das fast täglich
beobachten. Die Zwillinge brauchen mehr Raum als
Sandro, wenn sie versuchen zu laufen und Marvin
klettert auf dem Spielplatz. Alle Dingen die sie
tun, klappen aber nicht immer beim ersten Mal. Doch
sie probieren es immer wieder. Da ist dann die Freude
groß wenn etwas gelingt und es gibt auch mal
Tränen wenn es schiefgeht. Kinder probieren
aber immer wieder, bis sie den Weg allein gehen
können. |
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Jesus will uns sagen, dass wir als
Erwachsene auch immer wieder den Mut haben sollen
neu anzufangen.
Kinder lehren uns auch Vertrauen zu haben. Pfarrer
Boch erzählte dazu die Geschichte von zwei
Jungen die auf eine Mauer geklettert waren, von
der sie nicht mehr alleine absteigen konnten. Da
kam ein Mann vorbei und forderte sie auf zu springen.
Der eine Junge sprang ohne Zögen. Seinem Freund
sagte er, dass er dem Mann trauen kann. Er wußte,
dass der stark genug war, denn es war sein Vater. |
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Kinder lehren uns das Vertrauen. Der Taufspruch
der Lukas zugesprochen wurde, sagt etwas über
dieses Vertrauen aus. Im Psalm 91 Vers 11 steht:
Denn er hat seinen Engeln
befohlen, daß sie dich behüten auf allen
deinen Wegen.
Gott begleitet uns und kennt uns. Einem der uns
kennt und trotz all unserer Fehler liebt können
wir vertrauen. Dass wir Gott nichts vormachen können
sagt der Taufspruch von Luca aus. Er steht in 1.
Samuel 16, Vers 7:
Ein Mensch sieht, was vor
Augen ist; der HERR aber sieht das Herz an.
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Der Taufspruch der Marvin in seinem Leben begleiten
wird, steht im Psalm 36:
HERR, deine Güte
reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit,
so weit die Wolken gehen.
Kinder leben den Tag und denken nicht so sehr
über die Vergangenheit und Zukunft nach.
Beim Spaziergang bleiben Kinder stehen wo sie
wollen und nehmen sich Zeit wofür sie wollen.
Sie schauen dem Schmetterling am Wegrand und den
Wolken am Himmel zu. Erwachsene denken beim jetzt
handeln schon an das, was morgen sein kann. Jesus
sagt dazu. Lebt im Jetzt!
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Sandros Taufspruch steht in Galater 5, Vers 20
und berichtet uns von den Früchten des heiligen
Geistes.
"Die Frucht aber des
Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit,
Güte, Treue"
Wo Menschen in der Taufe durch den Glauben
den Weg zu Gott finden, kann Gott ihnen neue Wege
für ein gelingendes Leben aufzeigen.
Der Taufspruch der Leon auf seinem Lebensweg begleiten
soll, steht in Matthäus 7, Vers 7: "
Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet
ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan."
Jesus sagt damit, wenn ihr mit mir lebt,
findet ihr immer einen der zu euch hält. Auch
als Erwachsene sind wir aufgerufen immer wieder
neu uns an Jesus zu wenden. |
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| Pfarrer Boch gab zum Schluß seiner Taufansprch
dem Wunsch Ausdruck, dass die Kinder in ihrem Leben nie
ihr Vertrauen zu Gott verlieren mögen und dass sie
ihr Leben in diesem Vertrauen gestalten werden. |
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