Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Am Sonntag, den 6. Februar 2005 wurde Leonie Jasmin Wächter getauft. Dieser Tag trägt auch den Namen Estomihi, das heißt: "Sei mir". Der Ausruf "sei mir ein starker Fels" stammt aus dem Wochenpsalm. Die Aussage des Psalm 31 führt zur bevorstehenden Passionszeit hin.
Pfarrer Boch bei der Taufansprache "Lasset die Kinder zu mir kommen", diese Aufforderung machte Jesus seinen Jüngern. Die Offenheit mit der Jesus Kindern begegnete, hat die Kirche dazu bewogen auch Kinder, die noch nicht selbst ihren Glauben bekennen können, zu taufen.
Pfarrer Boch meinte dazu, dass außer Gott niemand den Glauben eines Anderen beurteilen kann.
Mit der Taufe erwächst aber der Auftrag, Kinder wie Leonie zu einem Leben im Glauben hinzuführen.
Die Eltern von Leonie haben für sie einen Bibelvers ausgesucht, der sie auf ihrem Lebensweg begleiten soll. Im Psalm 91, Vers 11 lesen wir: "Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen."
Die Advents- und Weihnachtszeit liegt noch nicht lange zurück. Es ist die Zeit in der es scheint als hätten Engel Hochkonjunktur. Sie verkünden Maria und den Hirten das Wunder der Geburt des Retters und warnen die heilige Familie vor der Verfolgung durch Herodes. Pfarrer Boch meinte, dass die offensichtliche Präsenz der Engel in dieser Zeit darauf hinweisen, dass an Weihnachten Gott und Mensch sich ganz nahe kommen. Engel zeigen uns die Nähe Gottes, so wie wir durch das Kind in der Krippe sehen können, wie Gottes Hände weit in die Welt hineinreichen. Auch an Leonie können wir die Nähe Gottes sehen. Kinder sind sichtbare Zeichen der Liebe Gottes. Jeder Mensch auf dieser Erde ist wertvoll und Gott sagt von Anfang an "JA" zu jedem Menschen. Gott will Leonie ein Leben lang nahe sein und mit ihm seine Engel. Auch wenn sie es nicht spüren wird kann sie darauf vertrauen: Gott ist für mich da, seine Engel tragen und begleiten mich. bei der Taufe von Leonie
Mühsame Zeiten des Lebens können mit Gottes Hilfe bewältigt werden. Engel Gottes sind da auch ohne Flügel, manchmal als Menschen wie du und ich, darauf wies Pfarrer Boch hin.
die Taufgesellschaft

Auch die Eltern, Paten, Großeltern und Freunde sind da um Leonie dabei zu helfen, dass sie geborgen aufwachsen kann und ihr Gottes Liebe spürbar werden zu lassen.
Pfarrer Boch wünschte Leonie, dass sie selbstbewußt einmal ihren eigenen Weg findet. Er wünschte ihr auch, dass sie es annehmen wird ein Kind Gottes zu sein. Dann wird ihr Leben gelingen.

Gottes uneingeschränktes Angebot an uns Menschen wurde auch im Tauflied zum Ausdruck gebracht, in dem es heißt:
"Eh wir entscheiden Ja und Nein, gilt schon für uns: Gerettet sein. Dank sei dir, dass das Heil der Welt nicht mit uns selber steht und fällt."

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