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| "Welche der Geist Gottes
treibt, die sind Gottes Kinder." Mit den Worten des
Wochenspruchs begrüßte Pfarrer Boch die Gemeinde
am 8. Januar 2006. Besonders sprach er Familie Weisel
mit ihrer Tochter Daniela Sophia und Familie Hahn mit
ihrer Tochter Annika an. Die Kinder wurden an diesem Tag,
dem 1. Sonntag nach dem Erscheinungsfest, im Gottesdienst
getauft. |
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Der Apostel Paulus erinnert in Römer 8 daran, dass
ein Mensch durch den Glauben und die Taufe in ein Leben
mit Jesus Christus hineingenommen und durch den Heiligen
Geist zu einem Kind Gottes verwandelt wird.
Im Bewußtsein zu leben, ein Kind Gottes zu sein,
das ist das Ziel das Gott für Jede und Jeden von
uns hat. In der Taufe sagt er uns zu: Ich habe dich lieb
und ich möchte mit dir dein Leben gestalten. |
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Wenn kleine Kinder getauft werden,
bleibt aber für viele die Frage, was die Kinder
später noch davon wissen. Was bleibt ihnen?
Taufe ist ein Geschehen mit Dauerwirkung, sie strahlt
auf das ganze Leben aus, so sagte Pfarrer Boch.
Es braucht immer wieder Punkte, an denen man sich
an die Taufe erinnert.
Die Geschwister von Daniela hatten ihre Taufkerzen
mit-gebracht, um sie neu zu entzünden und so
an die eigene Taufe zu erinnern.
Ein weiteres Element der Erinnerung ist der Taufspruch.
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Die Eltern von Annika haben als Bibelwort
Hebräer 13, Vers 9, die Losung des Tages der Geburt,
gewählt:
"Es ist ein köstlich
Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch
Gnade."
Es ist Gnade, wenn ein Mensch im Glauben erkennt,
dass Gott ihn und jeden Menschen von Herzen liebt.
Der Name Annika bedeutet "Gnade", er wird sie
ein Leben lang daran erinnern, dass Gottes Gnade auch
ihr gilt. |
Daniela wird ein Vers aus einem alten Gebet der
Bibel in ihrem Leben begleiten. In Psalm 27, Vers
1 lesen wir:
"Der Herr ist mein
Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?
Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte
mir grauen?"
Der Beter setzt sein Vertrauen in Gott. Er weiß,
wer Gott vertraut braucht keine Angst zu haben,
ganz gleich was ihm auch begegnet. Durch den Glauben
wird man nicht auf Watte gebettet. Ein Christ ist
all dem aus-gesetzt was Menschen auf Erden erleben.
Kein Mensch kann im Voraus sagen was Daniela oder
Annika begegnen wird. Eltern, Paten und Großeltern
versuchen alles um die Kinder vor Gefahren zu beschützen
und sie auf einem guten Weg zu führen.
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| Gott hat sie in diese Welt gestellt. Als himmlischer
Vater möchte er sie behüten, was auch geschieht.
In der Taufe bietet er seine Liebe an und wartet darauf,
dass Annika und Daniela einmal mit ihrem Glauben darauf
antworten. |
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In der Taufe haben beide Kinder Gottes Zusage
erfahren und seinen Segen empfangen. Er möchte
sie begleiten und Licht auf ihrem Weg sein. Dieses
Licht wird in seinem Sohn Jesus Christus sichtbar.
Er kam in die Welt um für unsere Sünden
ans Kreuz zu gehen. Damit hat er uns die Möglichkeit
eines neuen ewigen Lebens geschenkt. Wer ihm nachfolgt,
wird nicht im Dunkeln verloren gehen.
Pfarrer Boch wünschte Daniela und Annika,
dass sie getragen vom Glauben an Gott und seinen
Sohn Jesus Christus, voller Hoffnung und Liebe
in die Welt gehen, im Wissen, dass der himmlische
Vater sie behütet und begleitet.
Leben bedeutet auch immer wieder Veränderung.
So wurden in diesem Gottesdienst, zum großen
Bedauern der Gemeinde, Familie Hahn verabschiedet.
Berufliche Gründe erfordern einen Umzug.
Wir wünschen ihnen neue Freunde in der Fremde
und Gottes Geleit und Segen auf ihrem weiten Lebensweg. |
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