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Am 4. Sonntag nach dem
Erscheinungsfest, dem 29. Januar 2006, wurden Mara Josefine
John und Laurin Seith getauft. Im Gottesdienst unterbrechen
wir unseren Alltag um zu beten, zu singen und auch zu
taufen. |
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Durch die Taufe kommt ein Mensch in einen
neuen Herrschaftsbereich, er ist schon jetzt in Gottes
Reich.
Das Taufkleid kann dies zeichenhaft ausdrücken. Paulus
beschreibt dies im Brief an die Galater: Denn ihr seid
alle durch den Glauben Gottes Kinder in Christus Jesus.
Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt
Christus angezogen. Hier ist nicht Jude noch Grieche,
hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann
noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus.
Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr ja Abrahams
Kinder und nach der Verheißung Erben. |
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In der Taufe erhalten die Täuflinge
Gottes Zusage, dass er sie von Herzen liebt und
ihnen zur Seite stehen möchte.
Kinder sind ein einzigartiges, unverwechselbares
Geschenk Gottes. Die Eltern sind dankbar und freuen
sich über das Glück und die Freude die
durch die Kinder in ihr Leben kommt.
So ein wertvolles Geschenk bedeutet auch eine große
Verantwortung. So versuchen Eltern, so gut sie können,
ihre Kinder vor Schaden und Gefahr zu bewahren.
Doch sie können sie nicht immer bewachen und
manches was geschieht hat kein Mensch in der Hand.
Irgendwann werden die Kinder auch ihre eigenen Wege
gehen.
Darum vertrauen Eltern und Paten die Täuflinge
heute dem an, der sie ins Leben gerufen hat. |
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" Verlaß dich auf
den HERRN von ganzem Herzen, und verlaß dich nicht
auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen
Wegen, so wird er dich recht führen."
Der Taufspruch von Mara, aus Sprüche 3, Vers 5+6,
drückt aus, dass Gott ein guter Wegbegleiter ist.
Er drängt sich aber nicht auf, es liegt an Mara und
Laurin ob sie ihn an ihrer Seite haben möchten. |
Wir glauben fest daran, dass Gott
seine Zusage einhält. Wenn Pfarrer Boch den
Täuflingen die Hand auf den Kopf legt und ein
Segenswort spricht, wird Gott tun was diese Worte
sagen.
Segen - das sind Worte mit Kraft und Wirkung. Im
Segen wirkt Gottes Kraft, die heil macht und Leben
gibt.
Wer JA zu Gott sagt, so wie Gott JA zu ihm sagt,
wird Gott an seiner Seite haben.
Wir Menschen denken oft, wir könnten mit unserem
Verstand alles erklären und alles begreifen.
Doch Menschen machen Fehler, sie tun oft nicht gerade
das Gute und gehen falsche Wege. In der Bibel zeigt
Gott uns seinen Willen, er zeigt wie Leben gelingt.
Er redet zu uns wenn wir beten und mit ihm im Gespräch
bleiben. Es ist gut, wenn wir ihn in unser Leben
mit hinein nehmen. Nicht nur Sonntags oder zu den
Festzeiten, sondern jeden Tag. |
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Der Taufspruch den Laurins Eltern für
ihn ausgesucht haben, steht in Psalm 121, Verse 7+8:
"Der Herr schützt dich
vor allem Unheil, er bewahrt dein Leben. Er gibt Acht,
wenn du aus dem Haus gehst und wenn du wieder heimkehrst.
Jetzt und für immer steht er dir bei!" |
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| Pfarrer Boch und die ganze Gemeinde wünschen
den Täuflingen, dass sie Gottes Segen und seine Wirkungen
in ihrem Leben spüren werden und sie es lernen, Gott
ganz fest zu vertrauen und ihn gerne als Begleiter auf
ihrem Lebensweg zur Seite haben. |
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