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Am 21. Mai 2006, dem Sonntag Rogate,
dies heißt "betet", wurden Oliver Maier
und Leon Heindelt im Gottesdienst getauft. |
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Pfarrer Boch dankte
in seinem Eingangsgebet zur Taufe Gott dafür,
dass er die Mütter und Kinder in der Zeit
der Schwangerschaft und bei der Geburt behütet
hat. Er sprach die Bitte aus, dass das die Täuflinge
die Taufe später richtig begreifen können
und ihr Leben gelingen möge. Um Beistand
für die Familien bat er.
Wenn in der Kirche getauft wird, dann geschieht
dies weil Jesus den Auftrag dazu gab. In der Bibel
lesen wir: Und Jesus trat herzu und sprach: Mir
ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.
Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle
Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters
und des Sohnes und des heiligen Geistes
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| und lehret sie halten alles, was ich euch
befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis
an der Welt Ende. |
Noch sind die Täuflinge klein
und können nicht begreifen was bei der Taufe
geschieht. Darum hatte Pfarrer Boch seine Ansprache
wieder als Brief verfasst, damit sie später
selbst das Gesagte nachlesen können. Kinder
werden im Vertrauen darauf getauft, dass sie später
selbst einmal den Glauben zu dem lebendigen Gott
finden. Eltern und Paten versprachen ihnen Gottes
Liebe durch ihre Liebe begreifbar machen zu wollen.
Der Taufspruch, den Leons
Eltern wählten, steht in Josua 1, Vers
9:
"Siehe ich habe dir geboten,
dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir
nicht grauen und entsetze dich nicht, denn der
Herr dein Gott ist mit dir in allem, was du tun
wirst."
Dieser Bibelvers hat eine sehr interessante Geschichte.
Sie erzählt von Moses, einem Mann der mit
Gottes Hilfe das Volk Israel aus der Sklaverei
in Ägypten führte.
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Auch wenn Leon und Oliver später
keine Führungspositionen einnehmen werden,
wurde ihnen in der Taufe von Gott ein tolles Angebot
gemacht. Wie Mose und Josua sind sie einzigartig
und wunderbar. Wenn sie es möchten wird Gott
auf ihrem Lebensweg ihr Begleiter sein und ihnen
zeigen, wie Leben gelingt.
Der Taufspruch von Oliver steht in Psalm 91,
Verse 11 und 12:
"Er hat seinen Engeln
befohlen, dass sie dich behüten auf allen
deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen
tragen und du deinen Fuß nicht an einen
Stein stoßest."
Engel sind Boten Gottes, er wirkt durch sie in
unserer Welt. Sie müssen keine Flügel
haben aber jeden Tag kann man ihnen begegnen.
Gottes Versprechen gilt ein Leben lang, doch entscheiden
muss jeder selbst ob er das Angebot annehmen möchte.
Pfarrer Boch gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass
die beiden Kinder selbst einmal JA zu Gott sagen
werden.
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| Im Segen, den Pfarrer Boch bei der Taufe über den
Täuflingen aussprach, wird deutlich dass Gott die
Kinder voller Liebe umfängt und sie in seiner Güte
begleiten möchte. |
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