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| Am 3. Advent, dem 17. Dezember 2006, wurde im Gottesdienst
Luisa Gasse getauft. Ihre Eltern wählten die Verse
11 + 12 des 91. Psalms als Taufspruch aus: |
"Denn er hat seinen
Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf
allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen
tragen und du deinen Fuß nicht an einen
Stein stoßest." |
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Wo sind denn die Engel? so fragte Pfarrer Boch zu
Beginn seiner Taufansprache.
Gewiß, jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit
begegnen uns oft Engel. Wir sehen sie auf Postkarten,
Geschenkpapier, an Christbäumen oder auf dem
Weihnachtsmarkt. Aber sind das die Engel, von denen
im Taufspruch gesprochen wird? Wesen mit goldenen
Flügeln oder weißen Gewändern?
Engel werden in der Bibel tatsächlich oft als
Wesen mit hellem Gewand oder strahlend beschrieben. |
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| Engel sind Wesen, die Gottes Welt und unsere Welt miteinander
verbinden. Dazu müssen sie aber keine Flügel
haben. Die Bibel erzählt von Engeln, die Menschen
im Schlaf erscheinen, um ihnen eine Botschaft von Gott
auszurichten. |
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Oder wir hören von Engeln,
die jemand besuchen, um ihm eine Nachricht zu
überbringen. So hörte Maria von einem
Engel, dass sie Jesus zur Welt bringen werde.
Engel kommen auch zu Menschen, die nicht mehr
weiter wissen, die Trost und Hilfe brauchen. Dabei
können dann auch Wunder geschehen.
Engel ist das griechische Wort für "Bote".
Gott schickt uns seine Boten. So bringen uns Engel
Gott und sein Wort greifbar nahe.
Der Taufspruch sagt Luisa zu, dass Gott ihr nahe
sein möchte. Sie ist wichtig für ihn.
Er möchte sie begleiten und bewahren. Das
heißt aber nicht, dass sie vor allen |
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| Gefahren sicher sein wird. Es bedeutet, dass Gott ihr
helfen will, damit ihr Leben gelingt und sie den Sinn
des Lebens finden kann. Dazu braucht es dann ab und zu
einen Engel, der ihr die Richtung zeigt. Das können
auch Menschen sein, die sich um andere kümmern und
ihnen Gutes tun. Menschen, die anderen die Liebe Gottes
weitergeben, die sie selbst von Gott erfahren haben. Pfarrer
Boch wünschte Luisa solche Begleiter auf dem Lebensweg. |
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