|
|
| Am 28. Januar 2007, dem letzten Sonntag
nach Epiphanias, wurde Amelie Fricke im Gottesdienst getauft. |
 |
Der Taufspruch, den ihre Eltern
für Amelie ausgesucht hatten, steht im längsten
Psalm in der Bibel.
In Psalm 119,
Vers 116 lesen wir:
"Erhalte mich durch dein
Wort, dass ich lebe, und lass mich nicht zuschanden
werden in meiner Hoffnung." |
|
| In diesem Gebet hat einer erkannt, dass er allein bei
Gott das findet, was er braucht, um einen guten Weg durch's
Leben zu gehen. |
Durch die Worte der Bibel redet Gott auch heute
noch lebendig und kraftvoll zu uns. Auch in Momenten,
in denen man glaubt , Gott sei weit weg, steht er
uns zur Seite. Die Zusage, solcher Begleitung wird
in der Taufe zugesprochen.
Dabei wird auch die Taufkerze an der Osterkerze
entzündet. Sie soll davon erzählen, dass
Gottes Wort wie ein Licht auf dunklem Weg ist und
Amelie immer wieder daran erinnern, dass Gott ihr
in der Taufe versprochen hat, sie zu begleiten und
ihr Leben zu erleuchten.
Wenn auch alle die bei der Taufe dabei waren, nicht
wissen wie dunkel oder hell der Lebensweg von Amelie
einmal sein wird und was ihr im Leben alles widerfahren
wird, so |
 |
|
| dürfen wir auf Gottes Beistand fest vertrauen.
Alles menschliche Bemühen kann nicht sicherstellen
dass sich in einem Leben Glück und Zufriedenheit
auf jeden Fall einstellen wird. Gott aber ist mächtiger
als wir. |
 |
Er wird bei Amelie sein, ob sie fröhlich
oder traurig ist und wird sie begleiten. Er wird
sich aber niemals aufdrängen. Er wartet darauf,
dass Amelie ihm ihren Glauben schenken und sich
vertrauensvoll an ihn wenden wird. Wer sich ihm
zuwendet und glaubt, bekommt Anteil an dem neuen
Leben, das Gott schenkt.
Eltern und Paten haben versprochen, Amelie von diesem
Glauben zu erzählen und ihr durch ihre Liebe,
Gottes Liebe spürbar werden zu lassen.
Pfarrer Boch wünschte Amelie, dass sie von
Gottes Wort geführt, ihren Weg mutig und gelassen
im Glauben gehen kann. Gott möge sie halten
und ihr zur Seite stehen. |
|
| |
| |
|
|