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| Am 10. Februar 2007, am Abend vor dem
Sonntag Sexagesimä, das meint 60 Tage vor Ostern,
wurde Emma Jean Wild getauft. |
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Lange bevor Emma geboren wurde, hat Gott sie
gewollt und geliebt. Wenn sie als kleines Kind
getauft wird, kann Emma das noch nicht verstehen.
Sie ist angewiesen darauf, dass Menschen ihr davon
erzählen und durch ihre Liebe, Gottes Liebe
begreifbar machen. Das haben Eltern und Paten
versprochen zu tun. Als Spruch für Emmas
Lebensweg haben sie Psalm 16 Vers 11 gewählt:
"Du tust mir kund den
Weg zum Leben. Vor dir ist Freude die Fülle
und Wonne zu deiner Rechten ewiglich."
Diese Worte stammen aus einem Gebet, das vor
vielen hundert Jahren aufgeschrieben wurde. Hier
spricht ein Mensch der erkannt hat, dass es wichtig
ist, auf seinem Lebensweg Gott an der Seite zu
haben. |
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| Für Emma bedeutet dies, dass Gott sie begleiten
wird auf ihrem Lebensweg, wenn sie dies möchte und
sich ihm anvertraut. Gott will, dass ihr Leben gelingt
und hat Gutes mit Emma vor. |
Zu Gott kann jeder kommen, mit allem was Sorgen
und Kummer macht. Gott versteht uns Menschen.
In der Taufe bietet er Emma seine Freund-schaft
an. Er ist als himmlischer Vater allen nahe, die
sich auf sein Angebot einlassen möchten.
Pfarrer Boch wünschte Emma, dass sie später
einmal selbst "Ja" zum Glauben an diesen
Vater sagen wird. Dann wird sie in ihrem Leben
erfahren, dass es stimmt was ihr Taufspruch aussagt
und wie in einem Lied beschrieben wird: "Sei
behütet auf allen deinen Wegen. Sei behütet
auch mitten in der Nacht. Durch Sonnentage, Stürme
und
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durch Regen hält der Schöpfer über dir
die Wacht."
Die Taufkerze, die auch ihre Schwester
Fiona bei der Taufe bekommen hat, soll Emma immer
wieder daran erinnern, dass Gottes Sohn in die Welt gekommen
ist, um dunkle Zeiten hell zu machen und auf den rechten
Weg hin zu weisen. |
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