Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Am Sonntag Rogate, dem 13. Mai 2007, wurde Phiby Louise Keßler im Gottesdienst getauft. Der Sonntag fordert mit seinem Namen Christen zum Beten auf. Dies gilt aber nicht nur für diesen Tag, sondern jeden Tag sollen Christen mit Gott im Gespräch sein.

Die Eltern von Phiby wählten Psalm 91, Vers 11, als Taufspruch:

"Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen"

Gott gab sich große Mühe als er die Welt schuf. Und er konnte schließlich sagen, dass es gut war.
Den Menschen, als Gottes Geschöpf, zeichnet aus, dass er Vernunft und Freiheit geschenkt bekam und somit

Eltern und Paten wollen Phiby von Gott erzählen
eigene Entscheidungen treffen kann. Leider hat der Mensch daraus die falschen Schlüsse gezogen und meint auf Gott verzichten zu können. Die Trennung von Gott wird in der Bibel Sünde genannt. Vieles, was Menschen oft mit guter Absicht
Phiby Louise wurde getauft tun, wird schlecht, weil sie die Tragweite ihres Handelns gar nicht überblicken können.
Gott hat in Jesus seinen Sohn in die Welt gesendet um diese Trennung zu überwinden. Er hat die Folgen der Sünde auf sich genommen und ist am Kreuz dafür gestorben. Aber er hat auch den Tod überwunden und ist auferstanden. Dieses Geschehen wird an Ostern gefeiert und in jedem Abendmahl daran erinnert. Jesus hat den Weg zu Gott freigemacht und neues Leben mit ihm ermöglicht. Dieser Glaube trägt Christen in ihrem Leben, er schenkt Mut und Hoffnung.
Durch die Taufe auf den Namen des dreieinigen Gottes wird der Täufling in dessen Machtbereich gestellt. Für ein kleines Kind wie Phiby treffen Eltern und Paten die Entscheidung zur Taufe. Sie verlassen sich dabei auf die Zusage Gottes: "Wer glaubt und getauft wird, der wird selig werden."
Mit der Taufe wird dieses Leben in Gottes Hand gelegt, dies bezeugt auch der Taufspruch. Gott liebt Phiby und möchte sie begleiten. Keiner kann sagen wie ihr Leben in der Zukunft einmal aussehen wird. Der Taufspruch verspricht nicht, dass es keine Hindernisse und Steine auf dem Lebensweg geben wird.
Er sagt aber aus: "Du wirst behütet, denn Gott hat ein Ziel mit dir! Seine Hand umgibt dich in allen Lebenslagen."
Pfarrer Boch gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich Phiby später einmal selbst zu Gott bekennen wird. Eltern, Paten und die Gemeinde können nur Helfer sein auf einem Weg zum persönlichen Glauben an den dreieinigen Gott. Jeder muss selbst sehen und erleben welche Kraft in der Zusage Gottes steckt. Dazu helfen der Besuch des Gottesdienstes, der Austausch mit Mitchristen, das Lesen in der Bibel und das Gespräch mit Gott.
Rogate - Betet!
die Taufgesellschaft
 
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