Evangelische Kirchengemeinde Liedolsheim

Am Sonntag, den 19. August 2007, wurde Maurice Thate getauft und damit in die Gemeinschaft der ganzen Christenheit aufgenommen. Wenn ein Kind geboren wird hat man das Gefühl, dass das Licht der Welt noch einmal viel intensiver leuchtet und strahlt, sagte Prädikantin Renate Palluch bei der Begrüßung der Tauffamilie.
Eltern und Paten bringen das Kind zur Taufe

Wenn wir ein kleines Kind in den Händen halten, haben wir allen Grund, Gott dankbar zu sein.
Hier dürfen wir das Wunder seiner Schöpfung ganz besonders spüren.

Die Eltern haben für Ihren Sohn Maurice aus der Apostelgeschichte 18, die Verse 9b-10a als Taufspruch ausgesucht:

"Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht!
Denn ich bin mit dir und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden."

Eine wunderbarer Zusage Gottes, die Sie Ihrem Sohn mit diesem Taufspruch auf seinem Lebensweg mitgeben, meinte Frau Palluch in ihrer Taufansprache. Gott hat diesen Satz zum Apostel Paulus gesagt, als dieser in Korinth war und dort gerade angefangen hatte, von Jesus Christus zu erzählen.
Paulus findet dort nicht gleich Zustimmung, sondern stößt zuerst auf Unverständnis.
Und in diese Situation hinein ermutigt ihn Gott und spricht zu ihm:
Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht. Denn ich bin mit dir und niemand soll sich unterstehen, dir zu schaden!
Da haben wir diese großartige Zusage von Gott an Paulus aber auch seine Zusage an den kleinen Maurice, immer an seiner Seite zu sein, ihm beizustehen.
Gott fordert damals wie heute dazu auf, nicht zu schweigen, sondern zu reden. Er fordert zu couragiertem Handeln auf.
Denn er steht uns bei. Weder Paulus, noch der kleine Maurice, noch wir, liebe Gemeinde, müssen uns vor mutigem Auftreten fürchten, sagte Prädikantin Palluch.
Wasser und Licht - Symbole bei der Taufe
Gott ist bei uns und bei Maurice - auf allen Lebenswegen, auch wenn auf manchen Wegen ordentlich Steine liegen können. Und trotzdem braucht sich Maurice nicht zu fürchten Gott ist bei ihm. Er hilft ihm, über alle Steine des Lebensweges zu kommen. Das sagt er deutlich zu. Er hat nicht versprochen, dass Maurice keinen Anfeindungen, keinem Unverständnis ausgesetzt sein wird. Das nicht.
dfie Taufe hat den Täufling müde gemacht

Aber Gott mutet dem kleinen Maurice und uns allen, nicht mehr zu, als wir tragen und vertragen können. Familie Thate war es wichtig, dass Maurice einen Spruch fürs Leben mitbekommt, mit dem er immer etwas anfangen kann. Wichtig, weil Gott Maurice auffordert, seinen Mund nicht zu halten wo Unrecht geschieht. Seinen Weg aufrecht zu gehen und sich nicht beugen zu lassen.
Und dies alles mit Gottes Zusage, dass er immer bei Maurice sein wird. Prädikantin Palluch wußte der Gemeinde zu berichten, dass es Maurice ziemlich eilig hatte, das Licht der Welt zu erblicken. 4 Wochen zu früh mit nur 2.170 g wurde er am 29. März um 9:59 Uhr in Heidelberg per Kaiserschnitt auf die Welt geholt.
Einfach hatte er es seiner Mutter in der Schwangerschaft auch nicht gemacht. Die Eltern hatten einige Ängste auszustehen und auch gerade deshalb ist Ihnen diese Zusage Gottes für Maurice so wichtig. Damit er seinen Lebensweg ohne Furcht und ohne Angst mit offenen Augen, offenen Ohren, helfenden

Händen und einer Stimme, die sich erhebt, wenn Unrecht geschieht, gehen kann.
Sagen sie Maurice wenn er heranwächst, dass Gott ihn lieb hat, dass Gott ihn unter seinen Schutz stellt und immer für ihn da sein wird. Dazu forderte Prädikantin Palluch die Eltern und Paten auf. Beten Sie für ihn und mit ihm. Lehren sie ihn, selbst zu beten. Erzählen oder lesen sie ihm biblische Geschichten vor und lassen Sie Gott in sein Leben hinein,
bringen Sie Gott ihm nahe. Damit helfen Sie Maurice seinen eigenen Platz in der Gemeinschaft der Christen zu finden, sagte Prädikantin Palluch zu der Tauffamilie.
Die ganze Gemeinde wünscht Maurice Gottes Segen auf seinem Lebensweg.
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