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| Am Vorabend zum 21. Sonntag nach dem Dreieinigkeitsfest,
dem 27. Oktober 2007, wurden in einem Abendgottesdienst
Finn Noah Kubach, Sören Peeters und Linus Ron Ratzel
getauft. |
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| Die Kinder sind die Freude und das Glück ihrer
Eltern, deren Liebe sie auf ihrem Lebensweg begleiten
wird. Davon spricht auch das Tauflied: Ein Kind ist angekommen.
Wir alle freun uns sehr. Gott selber gab dies Leben. Er
bleibt des Kindes Herr. |
Dass die KInder willkommen sind, kommt in der
dritten Strophe zum Ausdruck. Dort heißt es:
Wir wollen diesem Kinde recht gute Freunde sein
und laden es mit Freude in die Gemeinde ein.
Da sind Menschen, die den Täuflingen zur Seite
stehen. Eltern und Paten haben versprochen den Kindern
Gottes Liebe durch ihre Liebe erfahrbar zu machen
und ihnen von Gott und seinem Sohn Jesus zu erzählen.
Dazu findet man viele Geschichten in der Bibel.
Großeltern und Freunde können dabei helfen.
Gott sagt den Kindern in der Taufe zu, dass er sie
auf ihrem Lebensweg begleiten möchte. Wie ein
Freund möchte der himmlische Vater Finn, Sören
und Linus zur Seite stehen. Ihm können sie
alles sagen, was ihnen auf dem Herzen liegt. Sie
können sicher sein, dass er sie hört,
wenn sie im Gebet mit ihm reden. Auch wenn er weit
weg zu sein scheint, Gott ist da.
Die Eltern und Paten wünschen sich, dass Gott
die Kinder begleitet und beschützt. Der Taufspruch
den die Eltern für Sören und die Eltern
für Finn ausgesucht haben, macht |
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| dies deutlich. Es sind Worte aus Psalm 91:
"Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich
behüten auf allen deinen Wegen. Dass sie dich auf
den Händen tragen und du deine Fuß nicht an
einen Stein stoßest." |
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Gott wird nicht verhindern, dass sich die Kinder
manche Beule holen, die Knie aufschürfen oder
auch eine 5 in einer Klassenarbeit mit nach Hause
bringen. Auch Liebeskummer wird er nicht verhindern.
Aber er will sie so behüten, dass sie auf guten
und auf schwierigen Wegen Menschen mit guten Herzen
bleiben, denen die bösen Seiten dieser Welt
nichts anhaben können. Er wird ihnen auch in
schweren Zeiten Kraft und Hoffnung geben und wird
immer in ihrer Nähe sein.
Dies macht auch die Taufkerze deutlich, die an der
Osterkerze entzündet wird. Das Licht, das durch
Jesus Christus in die Welt gekommen ist, soll auch
das Leben von Finn, Sören und Linus hell machen.
Jesus sagt: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir
nachfolgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen,
sondern das Licht des Lebens haben. |
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| Von den guten Gaben, die Gott den Kindern geben möchte,
spricht der Taufspruch von Linus. In Sprüche 2, Vers
10+11 steht: "Weisheit wird
in dein Herz eingehen und Erkenntnis wird deiner Seele
lieblich sein. Besonnenheit wird dich bewahren und Einsicht
dich behüten." |
Pfarrer Boch wünschte den
Täuflingen, dass in Erfüllung gehen möge,
was Gott ihnen in der Taufe zusagt. Sie sollen zu
Menschen werden die lieben können so wie sie
geliebt werden, die geben können so wie ihnen
von Gott gegeben wurde an Liebe, an Glauben, Fähigkeiten
und Talenten und die sich - behütet von Gott
- zuversichtlich und freudig auf ihren Lebensweg
unterwegs sind.
Nach den Taufen sag die Gemeinde ein Lied, das ein
vertrautes Bild aus der Bibel zum Thema hat.
Weil ich Jesu Schäflein bin, freu ich mich
nur immerhin über meinen guten Hirten, der
mich wohl weiß zu bewirten, der mich liebet,
der mich kennt und bei meinem Namen nennt.
Pfarrer Boch wünschte den Taufgemeinden noch
einen schönen Abend und stellte sie unter den
Segen Gottes. |
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