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| Am 3. Adventssonntag, dem 16. Dezember
2007, wurde Maximilian Müller im "Anderen Gottesdienst"
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Als Taufspruch wählten seine Eltern Vers
7 aus Kapitel 16 des 1. Samuel-buches. Dort wird
uns eine fast märchenhaften Geschichte erzählt.
Samuel, der oberste Priester im alten Israel,
ein Prophet, soll in Gottes Namen einen neuen
König salben.
Gott schickt ihn zu einer angesehenen Familie
mit sieben Söhnen. Aber er weiß nicht,
welcher von diesen ausgewählt werden soll.
Alle die ihm begegnen sind stattliche, intelligente,
begabte und gut aussehende Männer. Er ist
ratlos und fragt sich, welcher wohl der Richtige
ist. Eine Stimme in ihm sagt bei jedem: "Auf
das Äußere kommt es nicht an, der ist
es nicht."
Da hört der Prophet in seiner Ratlosigkeit
ganz deutlich von Gott her diesen Spruch:
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| "Ein Mensch sieht was vor Augen
ist, der Herr aber sieht das Herz an." |
Achtet nur nicht allein auf Äußerlichkeiten,
auf die Dinge, die bei den Menschen etwas gelten.
Was im Herzen ist, das macht den Menschen aus.
Tests und Leistungsmessungen, Zeugnisse und Empfehlungen
können wichtig sein, aber letztlich ist ihre
Bedeutung sehr beschränkt. Sie sagen nichts
über den Wert eines Menschen aus. Und das
Herz kennt nur einer: der Vater im Himmel.
Die Geschichte in der Bibel endet damit, dass
Samuel noch den findet, den Gott auserwählt
hat.
Weil Gott Maximilian auch auserwählt hat,
soll dieser kurze Satz ganz ernst genommen werden.
An Weihnachten erinnern wir uns daran, dass Gottes
Sohn zu uns als Heiland auf die Erde kam. |
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Er hat Augen für uns. Unter seinem Blick werden
äußere Werte wie Bildung, Geld und Begabungen
zu nebensächlichen Dingen.
Auch in der Taufe liegt eine Verheißung. Gott, der
himmlische Vater sagt ja zu Maximilian und möchte
ein Leben lang sein Begleiter sein. Alle bei der Taufe
Anwesenden hoffen, dass Maximilian später einmal
dieses Angebot annehmen wird und wünschen ihm Gottes
reichen Segen. |
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