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| Am 28. September 2008, dem 19. Sonntag nach dem Dreieinigkeitsfest
wurde Julie Lisa Herber im Gottesdienst getauft. Ihre
Eltern und Paten kamen mit Freunden und Verwandten in
die Kirche, damit Julie in die Gemeinschaft der Heiligen
aufgenommen wird. |
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Als Taufspruch soll sie ein Wort aus dem Buch
des Propheten Jesaja auf ihrem Lebens- und Glaubensweg
begleiten.
In diesem Vers hören wir davon, dass Gott
uns im Glauben ein neues Leben schenkt.
In Jesaja 43, Vers 1 heißt es:
„Fürchte dich
nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe
dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!“
Gott ruft Julie, beim Namen.
Auch wenn wir im unendlichen Universum uns kleiner
vorkommen als Staubkörner, so kennt Gott
dennoch jeden einzelnen von uns mit Namen.
Ist das zu begreifen? |
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| Der große Gott, Schöpfer dieser Welt, kennt
die kleine Julie - er liebt sie so wie sie ist, und ihm
liegt es am Herzen, dass sie einen guten Weg im Leben
findet. |
„Fürchte dich nicht!“
– hab keine Angst, Deinen Weg zu gehen. Gott
begleitet dich gerne. Er, der Julie kennt wie kein
anderer möchte einen guten Weg mit ihr gehen.
In seinem Sohn, Jesus Christus möchte er ihr
ein Leben voller Sinn schenken, ein Leben, das in
Gottes Ewigkeit an sein Ziel kommt.
Früher haben die Täuflinge in der Taufe
ein weißes Gewand bekommen, Zeichen für
dieses neue Leben. Dieses Taufkleid sollte daran
erinnern, dass Gott allen in der Taufe ein neues
Leben im Glauben schenken möchte. Deshalb ruft
Gott jeden und jede von uns bei unserem Namen.
So ruft er: „Julie gib mir Deine Liebe und
gehe mit mir auf Deinem Lebensweg. Fürchte
dich nicht vor dem, was Dir begegnet oder was Dir
als Last aufgelegt wird. Bring Deine Schuld mit,
Deine Angst, Deine Zweifel. Ich habe dich erlöst.
Du gehörst zu mir!“ |
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So möchte Gott Julie und jeden Menschen
mit hinein nehmen in das neue Leben im Glauben.
Wo wir Gott glauben, dürfen wir darauf vertrauen,
dass unsere Namen im Himmel geschrieben sind, und wir
werden erleben, wie das neue Leben in uns Raum gewinnt,
uns ausfüllt und reich macht mit all den guten Gaben,
die Gott für uns bereit hält. |
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Pfarrer Boch gab seiner Hoffnung Ausdruck,
dass auch Julie diesen Weg finden wird. Ihre Eltern
und Paten Dora Baumann und Johannes Heitsch, werden
alles tun, was in ihrer Macht steht, um ihr dabei
zu helfen.
Gott, der himmlische Vater, der sie von Herzen lieb
hat, begleitet Julie und hüllt sie in seinen
Segen ein; ganz so wie es in einem alten Segenswort
heißt:
Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst:
Niemand ist da, der mich hält.
Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst:
Niemand ist da, der mich schützt.
Keinen Tag soll es geben, an dem du sagen musst:
Niemand ist da, der mich liebt.
Gott, der lebendige, der dich trägt und hält,
der dich schützt und bewahrt und der Dich von
Herzen liebt, er segne und behüte dich und
bewahre dich in seinem Frieden an jedem neuen Tag.
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| Pfarrer Boch wünschte Julie, dass sie dies in ihrem
Leben erfahren möge! |
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